05 April 2026, 10:03

Wacker Chemie senkt Jahresprognose trotz stabiler Polysilizium-Sparte

Schwarzer Hintergrund mit weißer Schrift, die den Text 'Forecasting vs Predicting: Predicting is about certainty, and forecasting is about appreciating uncertainty.' anzeigt.

Wacker Chemie senkt Jahresprognose trotz stabiler Polysilizium-Sparte

Wacker Chemie AG hat seine Quartalszahlen für das zweite Quartal vor dem vollständigen Halbjahresbericht veröffentlicht. Die vollständigen Zahlen wird das Unternehmen am 31. Juli vorlegen. Trotz guter Ergebnisse in einigen Bereichen spiegeln die angepassten Prognosen anhaltende wirtschaftliche Herausforderungen wider.

Im zweiten Quartal verzeichnete Wacker Chemie AG einen Konzernumsatz von 1,41 Milliarden Euro. Die Sparten für Polysilizium steuerte 218 Millionen Euro zu diesem Gesamtumsatz bei und erzielte im selben Zeitraum ein EBITDA von 34 Millionen Euro.

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Das Unternehmen rechnet nun damit, dass die Polysilizium-Sparte bis Ende 2024 den Vorjahresumsatz erreichen wird. Das jährliche EBITDA für diesen Bereich wird auf 100 Millionen Euro prognostiziert. Die Erwartungen für den gesamten Konzern wurden jedoch nach unten korrigiert.

Wacker Chemie AG hat seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf 5,5 bis 5,9 Milliarden Euro gesenkt. Das EBITDA für den gesamten Konzern wird nun auf 500 bis 700 Millionen Euro geschätzt. Vorstandsvorsitzender Christian Hartel führte die angepasste Einschätzung auf anhaltende makroökonomische und geopolitische Unsicherheiten zurück.

Der Halbjahresbericht, der am 31. Juli erscheint, wird weitere Einblicke in die finanzielle Entwicklung des Unternehmens geben. Während die Polysilizium-Sparte stabil bleibt, belasten die allgemeinen Marktbedingungen weiterhin die Gesamtprognosen. Anleger und Analysten werden in den kommenden Monaten besonders darauf achten, wie sich diese Herausforderungen weiterentwickeln.

Quelle