03 May 2026, 16:02

VZBV deckt Sicherheitslücken bei Online-Plattformen und gefährlichen Produkten auf

Offenes Buch mit der Aufschrift "Europas Warnstück oder gute Nachricht für Großbritannien" auf seinen Seiten.

VZBV deckt Sicherheitslücken bei Online-Plattformen und gefährlichen Produkten auf

Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) prüft Umgang von Online-Plattformen mit gefährlichen Produkten

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Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) hat untersucht, wie Online-Plattformen mit unsicheren Produkten umgehen. Basis der Analyse waren Daten aus der EU-weiten Löschdatenbank, die Defizite bei der Durchsetzung von Vorschriften aufzeigt. Allein im November 2025 entfernten die fünf größten deutschen Shopping-Portale fast 70 Millionen Angebote.

Der VZBV wertete die offiziellen EU-Aufzeichnungen zu Produktentfernungen durch große Online-Marktplätze aus. Die Ergebnisse zeigen: Deutschlands fünf größte Plattformen löschten innerhalb eines einzigen Monats knapp 70 Millionen Angebote. Davon wurden 30 Millionen als „unsicher“ oder „verboten“ eingestuft.

Ein zentrales Problem bleibt jedoch bestehen: Die EU-Datenbank ist nicht vollständig mit den Marktplatz-Angeboten abgestimmt. Durch diese unvollständige Abgleichung können gefährliche Artikel weiterhin zum Verkauf angeboten werden. Der VZBV fordert nun strengere Kontrollen und besteht darauf, dass unsichere Produkte bereits vor ihrer Veröffentlichung blockiert werden müssen.

Die Untersuchung offenbart zwar eine hohe Zahl an Löschungen, deckt aber auch anhaltende Risiken auf. Ohne bessere Koordination zwischen der EU-Datenbank und den Online-Händlern könnten gefährliche Waren weiterhin zu Verbrauchern gelangen. Mit der Forderung nach Vorab-Prüfungen vor der Freischaltung von Angeboten will der VZBV diese Sicherheitslücke schließen.

Quelle