TSV 1860 München steht vor einem radikalen Kaderumbruch im Sommer
TSV 1860 München bereitet sich auf einen bewegten Sommer vor, während der Verein bereits den Blick auf die nächste Saison richtet. Mit dem aktuellen Spieljahr im Endspurt sind die Weichen für Veränderungen bereits gestellt – sowohl im Kader als auch im Hintergrund. Einige Spieler werden den Klub verlassen, andere stehen vor ungewissen Zeiten, da sich Konkurrenten für sie interessieren.
Sechs Routiniers werden den Verein am Saisonende verlassen, wenn ihre Verträge auslaufen. Maximilian Wolfram, David Philipp, Morris Schröter, Thore Jacobsen, Raphael Schifferl und Jesper Verlaat werden 1860 München verlassen, nachdem der Klub sich gegen eine Vertragsverlängerung entschieden hat. Unterdessen haben Torhüter Thomas Dähne und Mittelfeldspieler Tunay Deniz ihre Zukunft den Löwen gesichert und neue Verträge unterzeichnet.
Bei anderen Spielern bleibt die Situation unklar. Stürmer Sigurd Haugen, der mit Dynamo Dresden und Holstein Kiel in Verbindung gebracht wird, könnte vor seinem Vertragsende 2027 attraktive Angebote erhalten. Geschäftsführer Manfred Paula betont zwar, Haugen gerne halten zu wollen, doch der Verein räumt externes Interesse ein. Ein weiterer Leistungsträger, Sean Dulic, steht zwar noch bis 2028 unter Vertrag, hat aber bereits das Interesse höherklassiger Klubs geweckt – ein Wechsel könnte eine beträchtliche Ablösesumme einbringen.
Unterdessen steht Clemens Lippmann vor einem ablösfreien Wechsel zu SC Paderborn. Zudem muss der Verein über die Zukunft weiterer Spieler mit auslaufenden Verträgen entscheiden, darunter Tim Danhof, dessen Fall noch offen ist.
Mit einem voraussichtlichen achten Platz in der 3. Liga rückt der Fokus bereits auf den Neuaufbau. Ein umfassender Kaderumbruch ist geplant, um in der kommenden Saison erneut um den Aufstieg mitspielen zu können.
Der Sommer wird für TSV 1860 München große Veränderungen bringen. Sechs Abgänge stehen fest, während die Zukunft von Haugen, Dulic und anderen in der Schwebe hängt. Der Verein konzentriert sich nun darauf, die Mannschaft für eine stärkere Saison neu aufzustellen.






