14 March 2026, 12:03

Thomas Jung bleibt Fürths Oberbürgermeister mit 72 Prozent der Stimmen

Ein Plakat, das die elektrifizierte Stadt Bergbahn in Deutschland bewirbt und Bilder von Gebäuden, Bäumen, Hügeln und beschreibendem Text zeigt.

Thomas Jung bleibt Bürgermeister von Fürth - Thomas Jung bleibt Fürths Oberbürgermeister mit 72 Prozent der Stimmen

Thomas Jung hat sich eine weitere Amtszeit als Oberbürgermeister von Fürth gesichert – mit einem Erdrutschsieg. Der Amtsinhaber erhielt 72,13 Prozent der Stimmen und lag damit nur knapp unter seinem Ergebnis von 2020, als er 72,9 Prozent erreichte. Seine Wiederwahl verlängert eine lange Regierungszeit, die vor mehr als zwei Jahrzehnten begann.

Jung übernahm das Amt des Oberbürgermeisters erstmals am 1. Mai 2002. Seitdem führt er die Stadt bereits seit 22 Jahren – mit seinem jüngsten Sieg könnte sich seine Amtszeit auf 30 Jahre verlängern, falls er die neue Periode vollständig absolviert. Sein anhaltender Erfolg spiegelt die starke lokale Unterstützung wider, darunter auch die dominierende Rolle der SPD im Fürther Stadtrat, wo die Partei 40,5 Prozent der Sitze hält.

Die Beliebtheit des Oberbürgermeisters gründet sich sowohl auf seine Politik als auch auf seine persönliche Geschichte. Als gebürtiger Franke verbindet Jung juristische Expertise mit langjähriger Erfahrung in der Kommunalpolitik, unter anderem in Funktionen beim Bayerischen Städtetag. Unter seiner Führung verzeichnete Fürth wirtschaftliches Wachstum, das den Bau von 2.000 neuen Wohnungen und eine Reduzierung der öffentlichen Schulden ermöglichte.

Seine Wiederwahlgewinne blieben über die Jahre hinweg außergewöhnlich hoch. 2020 siegte er mit 72,9 Prozent der Stimmen – ein Wert, der dem diesjährigen Ergebnis nahezu entspricht. Eine solche Kontinuität deutet auf eine breite Zustimmung zu seiner Amtsführung hin.

Jungs jüngster Triumph festigt seinen Status als einer der dienstsältesten Oberbürgermeister Deutschlands. Mit der gesicherten weiteren Amtszeit wird er die Entwicklung Fürths weiterhin prägen – von Wohnungsbauprojekten bis hin zur Haushaltsführung. Der wirtschaftliche Aufschwung der Stadt und die lokale Stärke seiner Partei haben ihm offensichtlich in die Karten gespielt.

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