Taylor Swift wehrt sich mit Markenrecht gegen KI-Missbrauch ihrer Stimme und Bilder
Mia KochTaylor Swift wehrt sich mit Markenrecht gegen KI-Missbrauch ihrer Stimme und Bilder
Taylor Swift hat rechtliche Schritte eingeleitet, um ihre Stimme und ihr Bild vor unbefugter Nutzung durch KI zu schützen. Ihr Unternehmen, TAS Rights Management, reichte am 24. April 2025 drei Markenanmeldungen ein. Dieser Schritt folgt auf eine Zunahme von KI-generierten Fälschungen, die ihr Erscheinungsbild ohne Zustimmung nutzen.
Zu den Anmeldungen gehören zwei Klangmarken für Swifts Stimme: Eine schützt den Satz "Hey, hier ist Taylor Swift", die andere die Formulierung "Hey, ich bin's, Taylor". Eine dritte Anmeldung zielt darauf ab, ein bestimmtes Foto der Sängerin als Marke eintragen zu lassen.
Die Anträge wurden erstmals vom Fachanwalt für geistiges Eigentum, Josh Gerben, entdeckt. Sie erfolgen kurz nachdem Anwälte des Schauspielers Matthew McConaughey 2025 ähnliche Markenrechte gesichert hatten. Beide Fälle testen, wie das Markenrecht auf die Herausforderungen durch KI reagieren könnte.
Swifts Erscheinungsbild wurde bereits in KI-generierten Inhalten missbraucht, darunter nicht autorisierte Bilder, die von Metas Chatbots erstellt wurden, sowie Deepfake-Pornografie. Bisher decken Markenrechte nicht generell die Stimme oder Persönlichkeit einer Person ab, sodass die rechtlichen Konsequenzen ungewiss bleiben.
Die Strategie, sich selbst als Marke schützen zu lassen, ist in Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit KI noch nicht erprobt. Sollte sie erfolgreich sein, könnte sie einen Präzedenzfall für andere Prominente schaffen, die ähnlichen Schutz suchen. Vorerst unterstreichen die Anmeldungen die wachsenden Bedenken der Unterhaltungsbranche hinsichtlich des KI-Missbrauchs.






