Streik-Chaos in Nürnberg: 40.000 Fans kämpfen um Anreise zum Klose-Krimi gegen Kaiserslautern
Greta KleinKlose erzielt gegen seinen ehemaligen Verein - Fans kämpfen mit Reiseproblemen - Streik-Chaos in Nürnberg: 40.000 Fans kämpfen um Anreise zum Klose-Krimi gegen Kaiserslautern
Zweitägiger Nahverkehrsstreik in Nürnberg erschwert Anreise von 40.000 Fans zum Zweitliga-Duell
Ein zweitägiger Streik im öffentlichen Nahverkehr in Nürnberg wird die Anreise für tausende Fans des Zweitliga-Spiels zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem 1. FC Kaiserslautern erschweren. Die Partie, zu der rund 40.000 Zuschauer erwartet werden, markiert zudem ein besonderes Wiedersehen für Nürnbergs Trainer Miroslav Klose mit seinem ehemaligen Verein.
Der ab Freitag andauernde Streik zwingt die Behörden, den U-Bahn-Verkehr komplett einzustellen und den S-Bahn-Betrieb aus Sicherheitsgründen und zur Trennung der Fangruppen stark einzuschränken. Selbst der Fußmarsch zum Max-Morlock-Stadion wurde verboten – obwohl die Strecke vom Hauptbahnhof nur etwa fünf Kilometer beträgt. Beide Vereine warnten ihre Anhänger davor, auf Züge oder U-Bahnen zu setzen; als einzige praktikable Alternative bleibt die Anreise mit dem Auto.
Der 1. FC Nürnberg konnte zuletzt in Kiel einen wichtigen Sieg einfahren und so etwas Luft in der sportlichen Krise verschaffen. Klose, der als Trainer gegen Kaiserslautern noch ungeschlagen ist, trifft nun auf seinen Ex-Klub – ein Spiel mit persönlicher Note. Doch der Fokus des 45-Jährigen liegt klar auf seiner aktuellen Aufgabe in Nürnberg.
Mit rund 5.000 erwarteten Gästefans aus Kaiserslautern verschärfen die logistischen Herausforderungen den Druck auf eine ohnehin schon brisante Partie.
Der Streik macht es den Fans nahezu unmöglich, stressfrei zum Stadion zu gelangen. Kloses ungeschlagene Bilanz gegen Kaiserslautern verleiht dem Spiel zusätzliche Spannung, während beide Teams sich auf eine Begegnung vorbereiten, die maßgeblich von externen Störfaktoren geprägt wird. Die Anhänger wurden aufgefordert, ihre Anreise frühzeitig zu planen, um das Spiel nicht zu verpassen.






