24 March 2026, 16:04

Söder unterstützt Merz trotz Rekordtief bei Umfragewerten

Deutsches Propagandaplakat der NSDAP, das zwei Männer auf einem Sofa zeigt.

Söder unterstützt Merz trotz Rekordtief bei Umfragewerten

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich öffentlich für eine zweite Amtszeit von Bundeskanzler Friedrich Merz ausgesprochen. Die Unterstützung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Merz' Zustimmungswerte stark gesunken sind – nur noch 25 Prozent der Deutschen sind im März 2026 mit seiner Amtsführung zufrieden. Dennoch betonte Söder sein Vertrauen in die Fähigkeit des Kanzlers, wichtige Reformen durchzusetzen und noch Jahre an der Macht zu bleiben.

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Markus Söder, Vorsitzender der CSU und bayerischer Ministerpräsident, bezeichnete sein Verhältnis zu Merz als "sehr gut". Er lobte die Zusammenarbeit zwischen CDU, CSU und SPD unter der Führung des Kanzlers. Zudem unterstrich Söder, dass Merz über die nötige Erfahrung und Entschlossenheit verfüge, um die anstehende Reformagenda anzugehen.

Der 70-jährige Merz hat bereits angedeutet, für eine Wiederwahl kandidieren zu wollen, und erklärt, er plane, in der Politik zu bleiben. Seine Langlebigkeit wurde sogar von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann scherzhaft thematisiert, der die "guten Gene" des Kanzlers hervorhob – immerhin wurde dessen Vater kürzlich 102 Jahre alt – und damit andeutete, dass Merz noch viele Jahre im Amt bleiben könnte.

Doch die öffentliche Unterstützung für Merz bleibt schwach. Zwar billigen noch 65 Prozent der eigenen CDU/CSU-Anhänger seine Führung, doch die allgemeine Zufriedenheit mit der Regierung liegt bei nur 24 Prozent. Zwei Drittel der Deutschen zeigen sich unzufrieden mit seiner Amtsführung – ein deutlicher Rückgang seit seinem Amtsantritt.

Söders Rückendeckung verschafft Merz einen wichtigen Verbündeten im Hinblick auf eine mögliche Wiederwahl. Die Zukunft des Kanzlers hängt davon ab, ob es ihm gelingt, den Abwärtstrend bei den Umfragewerten umzukehren und die versprochenen Reformen umzusetzen. Zwar bleibt die Unterstützung in seiner Partei stabil, doch die größere Herausforderung wird sein, die breite Öffentlichkeit wieder für sich zu gewinnen.

Quelle