25 March 2026, 12:04

Scarlett Johansson und Jonathan Bailey sorgen mit "Guppy-Kuss" für Diskussionen

Eine Zeichnung eines Mannes und einer Frau, die sich umarmen und küssen, mit einem Schädel im Hintergrund.

Scarlett Johansson und Jonathan Bailey sorgen mit "Guppy-Kuss" für Diskussionen

Scarlett Johansson und Jonathan Bailey teilten sich einen platonischen Kuss auf dem roten Teppich – während der Promotion zu Jurassic World: Rebirth. Der Moment, auch als "Guppy-Kuss" bekannt, hat Diskussionen über nicht-sexuelle Zuneigungsbekundungen unter Freunden ausgelöst. Viele sehen darin eine einfache, aber kraftvolle Geste der Freundschaft und Verbundenheit.

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Bei dem Kuss berührten sich ihre Gesichter spiegelgleich – eine Pose, die wegen ihres verspielt-unromantischen Charakters als "Guppy-Kuss" bezeichnet wird. Die Kommunikations-expertin Judi James erklärt, dass solche Gesten urtümliche Bindungsinstinkte ansprechen und Vertrauen sowie Sicherheit stärken. Auch Tiere, darunter Primaten, nutzen ähnliche Verhaltensweisen, um soziale Verbindungen zu festigen.

Johansson und ihr Ehemann Colin Jost wischten die öffentliche Reaktion als übertrieben beiseite. Jost betonte, dass Bailey, der offen schwul lebt, keine romantische Bedrohung darstelle – der Moment sei rein freundschaftlich gewesen. Bailey selbst verteidigte den Kuss mit den Worten: "Das Leben ist zu kurz, um Liebe nicht auf verschiedene Weisen zu zeigen."

Nicht zum ersten Mal setzen sich Prominente mit solchen Gesten in Szene. Auch Hannah Waddingham, Gigi Hadid und Madonna haben weibliche Freundinnen in der Öffentlichkeit geküsst. Cat Deeley und Charlie Brear teilten ebenfalls einen platonischen Kuss und trugen so dazu bei, solche Handlungen als Zeichen enger Freundschaft – und nicht von Romantik – zu normalisieren.

Der Kuss unterstreicht, dass Zärtlichkeiten auch außerhalb romantischer Kontexte existieren können. Johansson, Bailey und andere zeigen, dass solche Gesten Stress abbauen und Bindungen festigen. Zwar sind solche Momente in jüngerer Zeit selten, doch sie stellen traditionelle Vorstellungen von öffentlichen Freundschaftsbekundungen infrage.

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