12 March 2026, 06:03

"Rostower Diva" beleidigt Maniküristin in Gomel mit abwertenden Sprüchen

Zwei Frauen in traditioneller russischer Kleidung sitzen auf einer Bank umgeben von Bäumen und Pflanzen, mit dem Text "T. Buchholtz, Petite Russienne" unten.

"Rostower Diva" beleidigt Maniküristin in Gomel mit abwertenden Sprüchen

Eine Maniküristin aus Gomel berichtet von einer anspruchsvollen russischen Kundin – der "Rostower Diva"

Eine Maniküristin aus Gomel hat ihre Erfahrungen mit einer fordernden russischen Kundin geteilt, die im Internet als "Rostower Diva" bekannt wurde. Die Frau, die aus Rostow am Don angereist war, hinterließ während ihrer Maniküre eine Spur scharfer Kritik. Ihre abfälligen Bemerkungen über einheimische Frauen und die Schönheitsbranche sorgten schnell für Aufsehen.

Kristina Vysotskaya, Nageldesignerin in Gomel, schilderte, wie die Kundin für eine French-Maniküre erschien, doch sofort ihre Unzufriedenheit äußerte. Obwohl sie den vollen Preis bezahlte, drohte sie damit, eine negative Bewertung zu hinterlassen.

Doch damit nicht genug: Die Kundin beschränkte sich nicht auf Kritik an Kristinas handwerklichen Fähigkeiten. Sie äußerte enttäuscht, sie habe eine "wunderschöne Meisterin" erwartet, stattdessen aber nur "ein ganz normales Mädchen" vorgefunden. Die Beleidigungen gingen weiter – sie nannte Kristina "unscheinbar" und behauptete, belarussische Männer hätten "keine anständigen Optionen" bei der Partnerwahl.

Ihre Kritik beschränkte sich jedoch nicht auf den Salon. Die Kundin behauptete, belarussische Frauen seien ungepflegt, rochen unangenehm und kleideten sich schlecht. Im Vergleich zu den Frauen in Rostow, wo angeblich jede vollere Lippen, perfekte Augenbrauen und regelmäßige Kosmetiktermine habe, schnitten sie ihrer Meinung nach schlecht ab. Selbst die Ehefrauen der Freunde ihres Mannes kritisierte sie wegen fehlender Maniküre, Wimpernverlängerung und mangelnder Körperpflege.

Nach der hitzigen Sitzung schwor die Kundin, das, was sie als "Albtraum der belarussischen Schönheitsbranche" bezeichnete, ihren Social-Media-Followern zu offenbaren. Später versuchte sie, bei Kristina einen Pediküre-Termin zu buchen – wurde jedoch abgewiesen.

Der Vorfall ist ungewöhnlich, da in den vergangenen Jahren keine ähnlichen öffentlichen Beschwerden ausländischer Kundinnen über belarussische Schönheitsdienste bekannt geworden sind. Kristinas Schilderung des Vorfalls hat seitdem online für Reaktionen gesorgt und zeigt den deutlichen Kontrast in der Wahrnehmung. Dass die Kundin nicht für einen weiteren Termin zurückkehrte, setzt dem Streit ein Ende.

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