Rare Waffen und Rüstungen bei Hermann Historica unter dem Hammer
Große Auktion von Waffen, Rüstungen und historischen Schusswaffen bei Hermann Historica im Mai 2025
Vom Montag, dem 28. April, bis Freitag, dem 9. Mai 2025, findet bei Hermann Historica eine bedeutende Auktion von Waffen, Rüstungen und antiken Schusswaffen statt. Den Höhepunkt bilden am 8. und 9. Mai spezielle Sektionen für historische und moderne Feuerwaffen. Zu den herausragenden Objekten zählen seltene Pistolen, ein experimentelles Mauser-Modell sowie ein Panzerabwehrgewehr aus dem Jahr 1918.
Die Versteigerung beginnt mit einer Vorbesichtigung im bayerischen Grasbrunn bei München. Interessierte Käufer können die Exponate vom 22. bis 26. April sowie am 2. und 5. Mai zwischen 11:00 und 17:00 Uhr (MEZ) in Augenschein nehmen. Wer Schusswaffen besichtigen möchte, muss dafür vorher einen Termin vereinbaren.
Den Auftakt der Hauptauktion bildet am Mittwoch, dem 7. Mai, der Verkauf von Waffen, Rüstungen und antiken Feuerwaffen. Erstmals werden letztere auch im offiziellen Katalog aufgeführt. Ein besonderes Highlight ist Los 7611 – eine Korriphila HSP 701 in voller Damast-Optik mit einem 5-Zoll-Sportlauf. Gefertigt von der Intertex Maschinenbau GmbH, liegt der Startpreis für dieses Stück bei 19.000 Euro.
Ein weiteres bemerkenswertes Los ist Nr. 5741, ein Paar prunkvoller Steinschloss-Pistolen aus der Rüstkammer von Kurfürst Karl Albrecht von Bayern. Um 1740 von Johann Gottfried Kolbe in Suhl gefertigt, beginnen die Gebote bei 12.000 Euro. Zudem umfasst die Auktion Los 7638, eine seltene experimentelle Mauser C06/08 mit Klappverschluss, deren Startpreis bei 22.500 Euro liegt. Los 9587 bietet ein originales Mauser M1918-Panzerabwehrgewehr, für das mindestens 13.800 Euro geboten werden müssen.
Insgesamt kommen am 8. und 9. Mai im Bereich der historischen und modernen Schusswaffen 2.140 Objekte unter den Hammer.
Die Auktion bietet Sammlern und Historikern Zugang zu seltenen und historisch bedeutenden Waffen. Die Besichtigung ist nach Terminvereinbarung möglich, während sich die Hauptveranstaltung über zwei Wochen in Grasbrunn erstreckt. Das Angebot reicht von Pistolen aus dem 18. Jahrhundert bis hin zu experimentellen Waffen des 20. Jahrhunderts.






