Ralf Rangnick kehrt nach Klinikaufenthalt für WM-Quali zurück
Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick hat nach einer Reihe von Sprunggelenksoperationen eine bayerische Klinik verlassen. Seine Genesung folgt auf Komplikationen durch eine im Krankenhaus erworbene Infektion während der Behandlung. Trotz der gesundheitlichen Rückschläge wird er die Mannschaft bald wieder in den entscheidenden WM-Qualifikationsspielen führen.
Rangnicks gesundheitliche Probleme begannen mit mehreren Operationen an seinem Sprunggelenk. Eine im Krankenhaus zugezogene Infektion führte anschließend zu weiteren Komplikationen, die eine verlängerte Behandlung in der Murnau-Klinik in Bayern erforderlich machten. Seine Rückkehr zur Gesundheit erfolgt nur wenige Wochen vor den anstehenden Spielen Österreichs.
Im September sorgte der 65-Jährige für Schlagzeilen, als er zum Spiel Österreichs in Zenica mit einem Fatbike – einem E-Bike mit breiten Reifen – anreiste. Der ungewöhnliche Auftritt fand während der 1:2-Niederlage gegen Bosnien-Herzegowina statt, einen direkten Konkurrenten in der WM-Qualifikationsgruppe.
Österreich liegt derzeit auf dem zweiten Platz in Gruppe H, punktgleich mit Bosnien-Herzegowina. Allerdings haben die Gegner ein Spiel mehr bestritten, was den Druck auf die bevorstehenden Partien erhöht. Rangnick wird nun ein Trainingslager leiten, bevor es in die Qualifikationsspiele gegen San Marino am 9. Oktober und gegen Rumänien am 12. Oktober geht.
Rangnicks Rückkehr an die Seitenlinie folgt auf wochenlange medizinische Behandlung und Erholung. Sein Fokus liegt nun darauf, Österreich auf zwei entscheidende WM-Qualifikationsspiele vorzubereiten. Die Situation in der Gruppe bleibt angespannt, mit kaum Spielraum für Fehler in den verbleibenden Partien.






