Pavlovićs Aufstieg beim FC Bayern: Vom Debütanten zur unersetzlichen Mittelfeld-Maschine
Leon SchröderPavlovićs Aufstieg beim FC Bayern: Vom Debütanten zur unersetzlichen Mittelfeld-Maschine
Aleksandar Pavlović hat sich zu Beginn des Jahres 2026 als herausragender Akteur beim FC Bayern München etabliert. Der junge Mittelfeldspieler, der im August 2023 sein Profidebüt gab, steht unter Trainer Vincent Kompany mittlerweile in jeder Partie in der Startelf. Seine jüngste Leistung gegen RB Leipzig brachte ihm hoch Lob vom Sportdirektor des Vereins, Max Eberl, ein.
Doch sein kämpferisches Temperament führte im DFB-Pokal-Duell mit Leipzig auch zu einer hitzigen Szene.
Pavlović hat sich schnell einen Stammplatz im Bayern-Mittelfeld erarbeitet. Seit seinem Durchbruch in der ersten Mannschaft bildet er mit Joshua Kimmich ein starkes Duo im defensiven Mittelfeld. In den letzten vier Spielen kam er auf 350 Einsatzminuten – deutlich mehr als Leon Goretzka, der im selben Zeitraum nur zehn Minuten auf dem Platz stand.
Seine Arbeitsmoral wurde von Eberl mit einer "Maschine" verglichen, der ihn als "wirklich gut in Form" und "sehr stark" bezeichnete. Auch Kompany lobte seine Entwicklung, räumte jedoch ein, dass er gegen schnelle Gegner wie Leipzigs Yan Diomande noch defensive Schwächen zeige.
Im Spiel gegen RB Leipzig verlor Pavlović nach einem Foul an Teamkollege Jamal Musiala die Fassung. Seine aggressive Reaktion löste eine kurze Konfrontation aus, bei der Kimmich ihn sichtbar anschrie. Im Nachhinein gab Pavlović zu, überreagiert zu haben, und kritisierte sein eigenes Verhalten.
Trotz des Ausrasters hob Eberl ihn besonders hervor und betonte seine unermüdliche Energie und seinen Einfluss auf die Mannschaftsleistung.
Pavlović bleibt eine Schlüsselfigur im Bayern-Mittelfeld und stand in allen neun Pflichtspielen dieses Jahres in der Startelf. Seine Intensität und Ausdauer haben sowohl das Trainerteam als auch seine Mitspieler beeindruckt. Der Verein wird sich im weiteren Saisonverlauf voraussichtlich weiterhin auf seine Leistungen verlassen.