Oktoberfest-Bilanz: 6,5 Millionen Besucher und ebenso viel Bier in Litern - Oktoberfest 2023: Rekordbesuch trotz Bombendrohung und Schließungen
Oktoberfest 2023 verzeichnete 6,5 Millionen Besucher – Bombendrohung und Rekordumsätze
In diesem Jahr lockte das Oktoberfest 6,5 Millionen Gäste an, wobei der besucherstärkste Tag der 3. Oktober war. Trotz des großen Andrangs sah sich das Volksfest mit erheblichen Störungen konfrontiert, als ein Familienstreit zu einer Bombendrohung führte. Gleichzeitig verzeichnete das Fest Rekordwerte beim Bierausschank und steigende Umsätze bei den lokalen Essensständen.
Der Start des Festes verlief reibungslos, doch am 3. Oktober erreichten die Besucherzahlen ihren Höhepunkt. Die Behörden mussten die Wiesn für etwa eine Stunde wegen Überfüllung schließen. Insgesamt kamen rund 21 Prozent der Gäste aus dem Ausland, darunter besonders viele aus den USA, Italien, Großbritannien und Österreich.
Ein schwerwiegender Vorfall am 24. September legte Teile Münchens lahm: Ein 57-jähriger Mann, verstrickt in einen Familienkonflikt, löste eine Bombendrohung aus, die das Oktoberfest für über sieben Stunden lahmlegte. Die Lage spitzte sich zu, als der Verdächtige Suizid beging, seinen 90-jährigen Vater tötete und seine Mutter sowie seine Tochter verletzte.
Trotz der Unterbrechung florierte das Fest in anderen Bereichen. Der Bierausschank erreichte 6,5 Millionen Liter, während die Essensstände – ohne Geflügel – ein Umsatzplus von sechs Prozent meldeten. Die Sicherheitskräfte bargen bis zum letzten Sonntag rund 4.500 Fundsachen, von denen 900 an ihre Besitzer zurückgegeben wurden. Zudem vereitelten die Ordner etwa 116.000 versuchte Diebstähle von Bierkrügen.
Das Oktoberfest 2023 endete mit starken Besucherzahlen und Umsätzen, trotz der vorübergehenden Schließungen. Die Sicherheitsvorkehrungen bewährten sich sowohl bei der Verwaltung von Fundsachen als auch bei der Diebstahlprävention. Die Veranstalter werden die Sicherheitsprotokolle voraussichtlich vor dem nächsten Festival überprüfen.






