Neuer Pfettrach-Radweg verbindet Landshut und Altdorf sicher und direkt
Lotta SchneiderNeuer Pfettrach-Radweg verbindet Landshut und Altdorf sicher und direkt
Neuer Fuß- und Radweg entlang der Pfettrach eröffnet – Landshut und Altdorf nun direkt verbunden
Ein neuer Fuß- und Radweg entlang des Flusses Pfettrach ist nun fertiggestellt und verbindet die Städte Landshut und Altdorf. Die als "Pfettrach-Radweg" bezeichnete Strecke wurde am Dienstagabend offiziell von Erster Bürgermeister Sebastian Stanglmaier und Oberbürgermeister Alexander Putz eingeweiht. Die Route soll die Verkehrsanbindung zwischen wichtigen Bereichen verbessern und verbindet das Altdorfer Stadtzentrum mit Landshut-West, der Altstadt sowie weiteren Stadtteilen.
Die Bauarbeiten für den Weg begannen bereits vor Jahren, doch Verzögerungen im Altdorfer Abschnitt sorgten für eine Verspätung von über einem Jahr. Hochwasserschutzvorschriften und planerische Herausforderungen – insbesondere in Flussnähe – bremsten den Fortschritt. Die fertige Strecke umfasst nun einen asphaltierten Abschnitt in hochwassergefährdeten Bereichen sowie eine neue Brücke über die Pfettrach auf Altdorfer Seite.
Das gesamte Projekt wurde im Juli 2023 abgeschlossen und schafft eine durchgehende, kreuzungsfreie Verbindung. Bewegungsaktivierte Beleuchtung, betrieben durch Photovoltaikmodule und Batterien, sorgt nachts für eine gute Ausleuchtung des Weges. Landshut, bereits als fahrradfreundliche Kommune ausgezeichnet, profitiert zusätzlich, da die Strecke wichtige Schulstandorte anbindet.
Die Finanzierung des Altdorfer Abschnitts belief sich auf rund 800.000 Euro, wobei 75 Prozent durch Bundesfördermittel für Radinfrastruktur gedeckt wurden. Die Unterhaltsverantwortung teilen sich die beiden Städte: Altdorf übernimmt die Winterwartung, während Landshut für hochwasserbedingte Sperrungen der gesamten Strecke zuständig ist.
Der Pfettrach-Radweg bietet Fußgängern und Radfahrern nun eine sichere und direktere Verbindung. Seine Fertigstellung stärkt die Verkehrsverbindungen zwischen Landshut und Altdorf, und die gemeinsame Instandhaltung sichert die langfristige Nutzbarkeit. Das Projekt unterstützt zudem die regionalen Bestrebungen, nachhaltige Mobilitätsangebote auszubauen.






