Neue 40,5 Kilometer Gaspipeline in Schwaben verbindet Speicher und Kraftwerke
Leon SchröderKlar zum Wasserstoff: Gasleitung in Schwaben bereit - Neue 40,5 Kilometer Gaspipeline in Schwaben verbindet Speicher und Kraftwerke
In Schwaben ist eine neue 40,5 Kilometer lange Gaspipeline in Betrieb gegangen, die Speicheranlagen mit Kraftwerken in Süddeutschland verbindet. Das 180 Millionen Euro teure Projekt, das offiziell im Dezember vergangenen Jahres eingeweiht wurde, verläuft zwischen Kötz im Landkreis Günzburg und Wertingen im Landkreis Dillingen.
Die Leitung wurde parallel zu einer bestehenden Gastrasse gebaut, um die Netzstabilität zu erhöhen und den steigenden Energiebedarf zu decken. Dank ihrer Konzeption lässt sie sich künftig auf den Transport von Wasserstoff umstellen – daher trägt sie die Einstufung "H₂-ready". Die Behörden erwarten, dass Wasserstoff eine zentrale Rolle beim Ausstieg aus fossilen Brennstoffen spielen wird.
Derzeit laufen Renaturierungsarbeiten, um die betroffenen Flächen wieder der Landwirtschaft zugänglich zu machen. Die Trasse verbindet Baden-Württemberg mit Gasspeichern in Südbayern und der Region Salzburg.
Das Projekt stärkt die Energieinfrastruktur zwischen wichtigen Regionen und bereitet gleichzeitig den Weg für wasserstoffbasierte Systeme. Die Wiederherstellung der Flächen schreitet voran, sodass die Gebiete nach dem Bau wieder landwirtschaftlich genutzt werden können.