05 May 2026, 02:09

Mynaric vor Insolvenz: Laser-Pionier kämpft um Überleben mit nur 8,4 Millionen Euro

Satellit in der Erdumlaufbahn mit einem hellen Laserstrahl, der den dunklen Himmel erleuchtet.

Mynaric vor Insolvenz: Laser-Pionier kämpft um Überleben mit nur 8,4 Millionen Euro

Der deutsche Satellitenausrüster Mynaric AG steht kurz vor der Beantragung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung. Das für seine Laser-Kommunikationstechnologie bekannte Unternehmen kämpft trotz prominenter Kunden wie Northrop Grumman und Rocket Lab mit schweren finanziellen Problemen.

Die finanziellen Schwierigkeiten von Mynaric verschärften sich zu Beginn des Jahres 2025. Im Januar korrigierte das Unternehmen seine Umsatzprognose für 2024 drastisch von 60 Millionen Euro auf lediglich 14,1 Millionen Euro nach unten. Ende desselben Monats beliefen sich die liquiden Mittel des Unternehmens nur noch auf 8,4 Millionen Euro.

Die Gläubiger haben eine Fristverlängerung um eine Woche gewährt, sodass die neue Deadline nun auf den 7. Februar 2025 datiert ist. Bisher hat Mynaric drei Überbrückungskredite in Höhe von insgesamt 21,5 Millionen Euro erhalten. Aktuell laufen Verhandlungen über einen vierten Kredit, um die Umstrukturierungsbemühungen zu unterstützen.

Das Unternehmen ist spezialisiert auf Laser-Kommunikationstechnologie für den Einsatz im Weltraum. Zu seinen Kunden zählen große Luft- und Raumfahrtunternehmen, doch der finanzielle Druck hat Mynaric nun an den Rand der Insolvenz gedrängt.

Mit den aktuellen Geldreserven und den laufenden Kreditverhandlungen versucht Mynaric, den Betrieb zu stabilisieren. Die für die kommenden Tage erwartete Insolvenzanmeldung wird über die nächsten Schritte des angeschlagenen Satellitenausrüsters entscheiden. Das Ergebnis wird auch Auswirkungen auf die Partnerschaften mit wichtigen Branchenakteuren haben.

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