Münchner RegTech-Start-up Certivity sammelt 13,3 Millionen Euro für KI-Compliance ein
Lotta SchneiderMünchner RegTech-Start-up Certivity sammelt 13,3 Millionen Euro für KI-Compliance ein
Certivity GmbH sichert 13,3 Millionen Euro in Series-A-Finanzierung
Das Münchner RegTech-Softwareunternehmen Certivity GmbH hat in einer Series-A-Runde 13,3 Millionen Euro eingesammelt. Die Finanzierung wurde von Almaz Capital und UVC Partners angeführt, unterstützt von bestehenden Investoren. Das Unternehmen entwickelt KI-basierte Lösungen, um die Einhaltung komplexer Vorschriften zu vereinfachen.
Certivity wurde 2021 von Nico Wägerle, Bogdan Bereczki, Jörg Ulmer und Sami Vaaraniemi gegründet und bietet eine KI-native SaaS-Plattform an. Die Technologie hilft Unternehmen dabei, regulatorische Anforderungen zu interpretieren und umzusetzen, um sicherzustellen, dass Produkte den gesetzlichen Standards entsprechen.
Mit den frischen Mitteln will Certivity die KI-Funktionen der Plattform ausbauen und den regulatorischen Anwendungsbereich erweitern. Geplant sind zudem tiefere Software-Integration, die Verstärkung des Teams sowie der Eintritt in neue Branchen und internationale Märkte.
Almaz Capital, ein in Kalifornien ansässiger Wagniskapitalgeber mit Büros in Europa, hat bereits deutsche Startups wie Personio (2019) und Taxfix (2020) unterstützt. UVC Partners, ein Investor mit Standorten in München und Berlin, konzentriert sich auf frühe B2B-Tech-Unternehmen in Europa. Auch bestehende Geldgeber wie Earlybird X, HTGF und Plug and Play beteiligten sich an der Runde.
Die 13,3 Millionen Euro sollen die Entwicklung von KI-Tools für die Automatisierung von Compliance-Prozessen beschleunigen. Certivity will damit seine Position im RegTech-Sektor festigen und gleichzeitig seine Marktpräsenz ausbauen. In den kommenden Monaten sind neue Funktionen und eine erweiterte regulatorische Abdeckung geplant.






