21 March 2026, 10:03

Münchens Mieten explodieren: Wer kann sich das Wohnen noch leisten?

Detailiertes altes Stadtplan von München, Deutschland, der Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, mit begleitendem Text über Bevölkerung, Straßen und bekannte Orte.

Münchens Mieten explodieren: Wer kann sich das Wohnen noch leisten?

München bleibt eine der teuersten Städte Deutschlands für Mieter. Die hohen Kosten zwingen Familien, Singles und Studierende, ihre Budgets bis an die Grenzen zu belasten, um überhaupt eine Wohnung zu finden. Viele geben mittlerweile mehr als 30 Prozent ihres Nettoeinkommens allein fürs Wohnen aus.

Die durchschnittliche Miete in München liegt bei etwa 25 Euro pro Quadratmeter. Doch die Preise unterscheiden sich je nach Stadtteil stark. In Hasenbergl wird eine 90-Quadratmeter-Wohnung mit vier Zimmern für knapp 2000 Euro angeboten. Im äußeren Bezirk Fürstenried kostet eine Neubau-Einzimmerwohnung knapp 1000 Euro – dieselbe Größe im zentralen Haidhausen schlägt mit 250 Euro mehr zu Buche.

Für Studierende ist die Lage noch prekärer. Ein Zimmer in einer WG kostet im Schnitt 790 Euro, eine Einzimmerwohnung kann bis zu 1200 Euro erreichen. Wer kurzfristig eine möblierte Wohnung sucht, stößt auf keine Preisobergrenzen. Ein "gemütliches Refugium" in der Nähe des Englischen Gartens wird beispielsweise für 4750 Euro pro Monat angeboten.

Der Druck ist allgegenwärtig: Familien, Paare und Singles kämpfen gleichermaßen um bezahlbaren Wohnraum. Viele müssen entweder die Lage über die Wohnfläche stellen oder sich mit beengtem Platz arrangieren.

Da die Mieten einen Großteil der Einkommen verschlingen, belastet der Münchner Wohnungsmarkt die Bewohner weiterhin stark. Die Kluft zwischen den Stadtteilen wächst, und erschwingliche Optionen werden immer seltener. Vorerst bleiben die hohen Kosten eine der größten Herausforderungen für alle, die in der Stadt eine Wohnung suchen.

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