02 May 2026, 18:11

Mit 19 im ICE zu Hause: Wie ein Bahn-Nomade Deutschland erkundet

Schwarz-weiß-Fotografie eines Bahnhofs in Dielkirchen, Deutschland, mit einem Zug auf den Schienen, umgeben von Häusern, Strommästen, Bäumen, Menschen und Hügeln im Hintergrund unter einem klaren Himmel.

Mit 19 im ICE zu Hause: Wie ein Bahn-Nomade Deutschland erkundet

Mit gerade einmal 19 Jahren hat Lasse Stolley die Züge Deutschlands zu seinem ständigen Zuhause gemacht. Seit über drei Jahren lebt er im Netz der Deutschen Bahn, legt bis zu 1.000 Kilometer am Tag zurück – und finanziert seinen ungewöhnlichen Lebensstil mit einer BahnCard 100 und einem Job, der ihn ständig in Bewegung hält.

Stolley arbeitet als Zugbegleiter für das private Eisenbahnunternehmen TRI Train Rental. Sein monatliches Bruttogehalt von knapp 3.400 Euro ermöglicht ihm das nomadische Leben. Sein Arbeitgeber übernimmt die Hälfte der Kosten für sein Bahn-Abo, was die ganze Sache erst erschwinglich macht.

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Täglich erkundet er unterschiedliche Ecken Deutschlands – Städte, Berge oder Küstenregionen. Nachts schläft er in einem Erste-Klasse-Abteil der ICE-Züge. Trotz Job und Dauerreise lebt er weiterhin aus dem Rucksack, wäscht seine Kleidung per Hand in den Waschbecken der DB-Lounges.

Seine Reisen haben ihn längst über die deutschen Grenzen hinausgeführt. Zu seinen Zielen zählen etwa Transnistrien und Istanbul – beide per Schiene erreicht. Die Freiheit des Unterwegsseins liegt ihm, auch wenn es bedeutet, nie lange an einem Ort zu bleiben.

Stolleys Leben auf Schienen verbindet Arbeit und Abenteuer. BahnCard 100 und sein Job als Zugbegleiter ermöglichen ihm das ununterbrochene Reisen. Fürs Erste bleiben die Züge sein Arbeitsplatz – und sein Zuhause.

Quelle