Mann gesteht selbstgelegte Autobrandstiftung und gefälschten Drohbrief in Uffenheim
Mia KochAfD-Mitglied setzt eigenes Auto in Brand - und beschuldigt Linke - Mann gesteht selbstgelegte Autobrandstiftung und gefälschten Drohbrief in Uffenheim
Ein 44-jähriger Mann aus Uffenheim hat gestanden, sein eigenes Auto in Brand gesteckt und einen Drohbrief gefälscht zu haben. Anfangs galt der Vorfall als politisch motivierter Brandanschlag.
Der Fall begann Anfang September, als das ausgebrannte Fahrzeug entdeckt wurde. Die Ermittler gingen zunächst von einem politisch motivierten Brandstiftungsdelikt aus, da der Besitzer der rechtspopulistischen AfD angehört. Später stellten Handwriting-Experten jedoch fest, dass die Schrift auf dem Drohbrief von dem Mann selbst stammte.
Bei einer Befragung gab der Besitzer schließlich zu, das Feuer gelegt und den Brief verfasst zu haben. Er behauptete, die Polizei gezielt in die Irre führen zu wollen, indem er den Verdacht auf linksextreme Aktivisten lenkte.
Bisher liegt keine offizielle Stellungnahme der AfD zu dem Fall vor. Die Partei hat sich auch nicht öffentlich zu anderen jüngeren Vorfällen in Uffenheim geäußert, darunter ein Angriff mit einer Luftdruckwaffe auf das Auto von SPD-Bürgermeister Stefan Lampe sowie die Verbreitung diffamierender Flugblätter während der kommunalen Wahlkampfs.
Dem Mann drohen nun Anklagen wegen Brandstiftung und falscher Verdächtigung. Nach seinem Geständnis haben die Ermittler den Fall abgeschlossen.
Die Untersuchungen ergaben, dass der Brand kein politisches Motiv hatte. Durch die Täuschung des Mannes wurden unnötig Polizeiressourcen gebunden. Gegen ihn laufen nun die juristischen Verfahren.






