Lebensgefährlicher Arbeitsunfall in Schnaittach: Arbeiter stürzt in Nickeltauchbad
Lotta SchneiderLebensgefährlicher Arbeitsunfall in Schnaittach: Arbeiter stürzt in Nickeltauchbad
Schwerverletzter bei Arbeitsunfall in Schnaittach
Ein 27-jähriger Mann hat bei einem Arbeitsunfall in einem Betrieb in Schnaittach lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe eines Nickeltauchbads, wo der Arbeiter teilweise in das Becken stürzte und sich schwere Verbrennungen zuzog. Kollegen leisteten sofort Erste Hilfe, noch bevor Rettungskräfte am Unfallort eintrafen.
Der Unfall geschah während des Betriebs, die genauen Ursachen sind jedoch noch Gegenstand der Ermittlungen. Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen musste der Mann per Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Seine Arbeitskollegen versorgten ihn bis zum Eintreffen der Sanitäter medizinisch.
Die Sonderkommission der Kriminalpolizei Schwabach hat die Ermittlungen zur Klärung des Hergangs übernommen. Für den Umgang mit Nickeltauchbädern gelten in Deutschland strenge Sicherheitsvorschriften, darunter die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) und die Technische Regel für Gefahrstoffe 510 (TRGS 510). Diese schreiben unter anderem Belüftungssysteme, persönliche Schutzausrüstung, Notduschen und regelmäßige Arbeitsplatzkontrollen vor. Ob alle Vorgaben eingehalten wurden, ist nun Teil der Untersuchungen.
Das Unternehmen hat bisher keine weiteren Details bekannt gegeben, die Behörden prüfen jedoch die Einhaltung der Sicherheitsstandards. Der Zustand des Verletzten bleibt nach dem Unfall kritisch.
Die Ermittlungen sollen klären, ob zum Zeitpunkt des Unfalls alle Sicherheitsprotokolle korrekt angewendet wurden. Der verletzte Arbeiter wurde mit einem Rettungshubschrauber zur notfallmedizinischen Behandlung geflogen. Bisher liegen keine Bestätigungen für Verstöße gegen Arbeitsschutzbestimmungen vor.






