21 March 2026, 22:02

Landtag Live bringt Jugendliche und bayerische Politik zusammen

Detailreiches altes Stadtplan von München, Deutschland, zeigt Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten mit begleitendem Text über Bevölkerung, Straßen und bekannte Orte.

Landtag Live bringt Jugendliche und bayerische Politik zusammen

Die neueste Ausgabe von Landtag Live ist in Bayern zu Ende gegangen und gab jungen Teilnehmenden einen direkten Einblick in die Landespolitik. Seit 2003 alle zwei Jahre organisiert, bringt das Programm Jugendgruppen zusammen, um demokratische Prozesse zu erkunden und wichtige politische Persönlichkeiten kennenzulernen.

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Bei der diesjährigen Veranstaltung stand ein Besuch im Münchner Rathaus auf dem Plan, wo die Teilnehmenden mit Stadtrat Andreas Voßeler über kommunale Politik diskutierten. Zudem nahmen sie an einer Sitzung in der Bayerischen Staatskanzlei teil, bei der es um die Entstehung von Gesetzen ging.

Annarita Seitz, eine Teilnehmerin aus Obergünzburg, bezeichnete die Woche als faszinierend. Besonders beeindruckt habe sie, wie schnell sich Politikerinnen und Politiker auf neue Herausforderungen einstellen müssten. Digitalminister Fabian Mehring und Staatssekretär Tobias Gotthardt gaben ebenfalls Einblicke in ihre Regierungsarbeit.

Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative der Katholischen Landjugendbewegung Bayern (KLJB Bayern), der Kolpingjugend Bayern und des Bayerischen Landtags. Sein Ziel bleibt unverändert: junge Menschen sollen ihre Berührungsängste mit der Politik verlieren und sich stärker in demokratische Prozesse einbringen.

Laut der Führung der KLJB Bayern habe das Programm 2026 das politische Interesse der Teilnehmenden gesteigert. Man betonte den Wert von Jugendperspektiven bei der Gestaltung von Politik, auch wenn keine Langzeitdaten zu Teilnahmeentwicklungen seit 2003 vorlagen.

Die einwöchige Initiative verband einmal mehr junge Bayerinnen und Bayern mit politischen Institutionen. Durch Begegnungen mit Amtsträgern und die Beobachtung von Entscheidungsprozessen sammelten die Teilnehmenden praktische Erfahrungen in bürgerschaftlichem Engagement. Die Organisatoren planen, das Projekt auch in den kommenden Jahren fortzuführen.

Quelle