31 March 2026, 08:04

Landshut vernetzt Beratungsstellen für Familien mit behinderten Kindern

Eine bunte Gruppe von Menschen, die unter einem hellblauen Himmel mit weißen Wolken stehen und lächeln, mit dem Text "NCI unterstützt Sie bei der Unterstützung Ihrer Patienten" in fetter schwarzer Schrift oben.

Landshut vernetzt Beratungsstellen für Familien mit behinderten Kindern

Erstes Vernetzungstreffen der Beratungsstellen in Landshut am 27. August 2025

Am 27. August 2025 fand in Landshut ein erstes Vernetzungstreffen der lokalen Beratungsstellen statt. Die Veranstaltung brachte Fachkräfte zusammen, die Familien und junge Menschen mit Behinderungen oder einem Risiko für Behinderungen unterstützen. Ziel der Organisatoren war es, die Zusammenarbeit zu verbessern und den Zugang zu wichtigen Dienstleistungen zu erleichtern.

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Die Leitung hatten Janine Brabender und Katharina Hellmann inne, die als Prozessbegleiterinnen für die Stadt Landshut und das Kreisjugendamt tätig sind. Zu den Teilnehmenden zählten unter anderem die Behindertenbeauftragte der Stadt sowie Expertinnen und Experten der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) des Oberbayerischen Bezirks des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) und der Lebenshilfe Landshut.

Im Mittelpunkt stand die Schließung von Lücken zwischen der Jugendhilfe und den Angeboten zur Eingliederungshilfe. Diskutiert wurde, wie die Bedürfnisse von Familien mit behinderten Kindern durch den Austausch von Ressourcen und Fachwissen besser erfüllt werden können. Eine Studie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales aus dem Jahr 2022 hatte bereits auf die hohe psychische und zeitliche Belastung dieser Familien hingewiesen.

Einig war man sich darin, dass eine engere Zusammenarbeit die Unterstützungsnetzwerke stärken und maßgeschneiderte Hilfsangebote schaffen würde. Die Beratungsstellen wollen Familien durch das oft komplexe System von Leistungen und Anträgen begleiten. Weitere Treffen sind geplant, um die ersten Schritte zu vertiefen.

Die Lebenshilfe Bayern, Teil eines überregionalen Netzwerks, betreibt rund 1.000 Einrichtungen und Beratungsstellen in ganz Bayern. Dazu gehören Angebote für Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen – vergleichbar mit den Strukturen, die in Landshut aufgebaut werden.

Das Treffen markierte einen wichtigen Schritt hin zu einer besseren Abstimmung der lokalen Hilfsangebote. Künftige Vernetzungsrunden sollen die Zusammenarbeit weiter optimieren und das Unterstützungsspektrum für betroffene Familien erweitern. Das Ziel bleibt, bürokratische Hürden abzubauen und den Alltag von Menschen zu erleichtern, die sich um Kinder mit Behinderungen kümmern.

Quelle