03 May 2026, 00:08

KSI in der Kritik: Altes Video mit Gewaltwitz gegen schwangere Frauen sorgt für Empörung

Drei schwangere Frauen stehen lachend, eine hält ein Baby, vor einem hellen Hintergrund.

KSI in der Kritik: Altes Video mit Gewaltwitz gegen schwangere Frauen sorgt für Empörung

YouTuber und Britain’s Got Talent-Juror KSI sieht sich heftiger Kritik ausgesetzt, nachdem ein wiederaufgetauchtes Video zeigt, wie er einen verstörenden Witz über Gewalt gegen schwangere Frauen macht. Der Clip, der ursprünglich 2017 veröffentlicht wurde, hat bei Aktivisten gegen häusliche Gewalt und in der Öffentlichkeit erneut Empörung ausgelöst.

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In dem inzwischen gelöschten YouTube-Video reagierte KSI – mit bürgerlichem Namen Olajide William Olatunji – auf den Rat seiner Mutter zu sicherem Sex mit der „polemischen Bemerkung“, er werde „das Baby verprügeln“, falls eine Frau schwanger werde. Später lachte er und sagte: „Ich mach nur Witze, ich mach nur Witze, ich würde das nicht tun, mein Gott.“ Der als Scherz getarnte Kommentar hat scharfe Verurteilung geerntet.

Die Hilfsorganisation Women’s Aid, eine führende Einrichtung im Kampf gegen häusliche Gewalt, bezeichnete die Äußerungen als inakzeptabel. Eine Sprecherin erklärte: „Schwangere Frauen sind noch häufiger von häuslicher Gewalt betroffen als andere Frauen. Solche ‚Witze‘ normalisieren Gewalt nur.“ Die aktuelle Kontroverse folgt auf einen weiteren Eklat im Jahr 2023, als sich KSI für die Verwendung einer rassistischen Beleidigung in einem Parodie-Video entschuldigte und eine Pause von den sozialen Medien ankündigte.

Eine dem 31-Jährigen nahestehende Quelle gab an, das Video sei fast ein Jahrzehnt alt. Man fügte hinzu: „Wie viele andere blickt auch KSI auf diese Zeit mit tiefem Bedauern zurück und erkennt, dass seine Wortwahl sowohl dumm als auch falsch war.“ KSI, der ursprünglich durch die YouTube-Gruppe The Sidemen bekannt wurde – deren Kanal über 18 Millionen Abonnenten zählt –, hat sich seitdem in den Bereichen Musik, Boxen und Fernsehen einen Namen gemacht.

Der wiederaufgetauchte Clip stellt KSI erneut in die Kritik. Organisationen gegen häusliche Gewalt betonen, dass gewaltverherrlichende Sprache – selbst im Scherz – schädliche Einstellungen verstärkt. Der Vorfall reiht sich in frühere Kontroversen ein und wirft Fragen nach der Verantwortung von Persönlichkeiten mit großer Online-Reichweite auf.

Quelle