11 March 2026, 18:02

Kreistagswahl in Fürstenfeldbruck bringt Überraschungen und Machtverschiebungen

Eine Deutschlandkarte mit in rot und blau hervorgehobenen Bundesländern, die die Ergebnisse der Wahl 2016 zeigen, einschließlich der Namen der Kandidaten und des Wahltermins.

Kreistagswahl in Fürstenfeldbruck bringt Überraschungen und Machtverschiebungen

Die jüngste Kreistagswahl im Landkreis Fürstenfeldbruck hat die lokale Politik neu geordnet. Mehrere Parteien verzeichneten Veränderungen in ihrer Vertretung – einige legten zu, andere mussten Verluste hinnehmen. Die Ergebnisse spiegeln sowohl Kontinuität als auch Wandel im politischen Spektrum wider.

Die CSU blieb mit 26 Sitzen – unverändert zur vorherigen Legislaturperiode – die stärkste Kraft. Ein herausragender Aufsteiger war Engelbert Jais, ein Schlachthofleiter und Metzger, der auf der Parteiliste von Platz 30 auf Rang 9 vorrückte.

Die SPD konnte Zuwächse verzeichnen: Michael Schrodi kletterte von Platz 19 auf den dritten Rang. Die Grünen hingegen erlitten einen Rückschlag und verloren vier Sitze, sodass sie nun 16 Mandate halten. Die Freien Wähler (FW) büßten ebenfalls leicht ein und kommen nun auf insgesamt 11 Sitze.

Die AfD baute ihre Präsenz aus – Peter Banholzer zog als neuer Kreistagsabgeordneter ein. Die UBV gewann einen zusätzlichen Sitz und stellt nun drei Bürgermeister aus ihren Reihen. Blaire Kühnel von der Linken betonte, dass das Ergebnis von 3,3 Prozent in Bayerns politischem Umfeld ein hart erkämpfter Erfolg sei.

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Max Keil von der ÖDP/parteilosen Gruppe äußerte, dass die Zusammenarbeit der Mitte trotz des AfD-Zuwachses weiterhin funktionieren werde. Die FDP stellte ihre Kampagne unter das Motto "Wie kann der Landkreis die Wende schaffen?" und setzte damit auf eine zukunftsorientierte Agenda.

Die Wahlergebnisse bestätigen die anhaltende Vorherrschaft der CSU, zeigen aber auch Verschiebungen bei anderen Parteien. Die Gewinne der SPD, die Verluste der Grünen und der Aufstieg der AfD werden prägen, wie der neue Kreistag arbeitet. Die lokale politische Dynamik hängt nun davon ab, wie diese Gruppen in der kommenden Amtszeit zusammenarbeiten – oder aneinandergeraten.

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