Klöckner Metals setzt acht vollelektrische Schwerlast-Lkw in Würzburg ein
Lotta SchneiderKlöckner Metals setzt acht vollelektrische Schwerlast-Lkw in Würzburg ein
Klöckner Metals Deutschland setzt acht vollelektrische Schwerlast-Lkw am Standort Würzburg ein
Die neuen Fahrzeuge sind Teil einer umfassenden Initiative zur Elektrifizierung der Logistik in der Stahl- und Metallverarbeitungsbranche. Das Unternehmen strebt an, Emissionen zu reduzieren, ohne dabei Effizienz oder Termintreue in den Betriebsabläufen zu beeinträchtigen.
Die neu eingesetzten Lkw vom Typ eActros 600 verfügen über zwei Elektromotoren mit einer Dauerleistung von 400 Kilowatt. Ihre Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) sind auf Langlebigkeit und stabile Ladezyklen ausgelegt. Jedes Fahrzeug kann bis zu 22 Tonnen transportieren und mit einer Ladung über 500 Kilometer zurücklegen.
Um die Flotte zu unterstützen, wurden in Würzburg, Nürnberg und Regensburg Ladestationen mit einer Leistung von bis zu 400 Kilowatt installiert. Das Unternehmen betreibt damit nun neun E-Lkw in Süddeutschland – ein Drittel des regionalen Fuhrparks. Insgesamt sind 27 Fahrzeuge im Einsatz, darunter sowohl elektrische als auch konventionelle Modelle.
Durch den Umstieg auf Elektroantrieb sollen die CO₂-Emissionen jährlich um mehr als 400 Tonnen sinken. Die Maßnahme ist Teil der Unternehmensstrategie, den Transport zu modernisieren und gleichzeitig die Zuverlässigkeit für Kunden zu gewährleisten.
Die Einführung der E-Lkw markiert einen wichtigen Schritt in den Elektrifizierungsplänen von Klöckner Metals Deutschland. Mit einer verbesserten Ladeinfrastruktur und geringeren Emissionen trägt die Flottenerneuerung sowohl den betrieblichen Anforderungen als auch den Umweltzielen Rechnung. Das Unternehmen baut sein elektrisches Logistiknetz in der Region weiter aus.






