03 April 2026, 02:03

Katjes steigt mit Bogner-Übernahme in die Modebranche ein

Nahaufnahme eines Paares Skier mit Text darauf auf einem weißen Tuch.

Katjes steigt mit Bogner-Übernahme in die Modebranche ein

Katjes International übernimmt 60-Prozent-Anteil an Bogner

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Katjes International GmbH hat einen 60-prozentigen Anteil an Bogner, der renommierten Marke für Ski- und Outdoor-Bekleidung, erworben. Der Deal markiert für den Süßwarenkonzern einen bedeutenden Einstieg in die Modebranche, steht jedoch noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung. Die Gründerfamilie Bogner behält die verbleibenden 40 Prozent des Unternehmens.

Federführend bei der Transaktion war Oliver Brückner von SGP Schneider Geiwitz, der als Treuhänder für den Verkauf agierte. Rechtlich begleitet wurde der Deal von der Kanzlei Hengeler Mueller, deren Teams die Bereiche Gesellschaftsrecht, Steuerrecht, Finanzierung, Wettbewerbsrecht und geistiges Eigentum abdeckten. Die Übernahme soll voraussichtlich im September 2025 abgeschlossen werden – vorausgesetzt, die Wettbewerbsbehörden erteilen ihre Zustimmung.

Bogner verzeichnete in den letzten Jahren ein stetiges Wachstum und erzielte im Geschäftsjahr 2024/25 einen Nettoumsatz von knapp 200 Millionen Euro. Das Unternehmen ist in fast 50 Ländern aktiv und beschäftigt weltweit über 670 Mitarbeiter. Zum Portfolio gehören die Hauptmarke Bogner sowie die Linie Fire + Ice, die sich beide auf hochwertige Skibekleidung und Outdoor-Mode spezialisiert haben.

Mit der Investition wagt Katjes den Schritt über die Süßwarenbranche hinaus in die Modewelt, ohne dass bisher konkrete Vergleiche zu Mitbewerbern wie Salomon oder The North Face gezogen wurden. Die Übernahme folgt auf Bogner eigene Expansionsbemühungen der vergangenen fünf Jahre, darunter Markenkooperationen und die Erweiterung der Produktpalette.

Nach dem Abschluss des Deals verbleiben der Familie Bogner 40 Prozent der Unternehmensanteile. Mitarbeiterzahl und globale Präsenz bleiben vorerst unverändert. In den kommenden Monaten wird die Transaktion von den Aufsichtsbehörden geprüft, bevor sie finalisiert wird.

Quelle