Jakob, der 12-Meter-Schneemann, kehrt zum Fasching 2026 nach Bischofsgrün zurück
Leon SchröderFascinierende Fakten ├╝ber den Riesen-Schneemann 'Jakob' - Jakob, der 12-Meter-Schneemann, kehrt zum Fasching 2026 nach Bischofsgrün zurück
Ein gewaltiger Schneemann namens Jakob ist rechtzeitig zum Fasching 2026 nach Bischofsgrün zurückgekehrt
Pünktlich zur Faschingszeit thront Jakob, ein zwölf Meter hoher Schneemann, wieder auf dem Marktplatz von Bischofsgrün. In diesem Jahr hatten die Helfer genug Naturschnee, um den Riesen zu formen – anders als 2024, als sie auf mit weißer Folie umwickelte Heuballen zurückgreifen mussten. Die seit 1986 bestehende Tradition hat sich längst zu einem Touristenmagneten für das bayerische Dorf entwickelt.
Die Idee zu Jakob entstand 1986, als Einheimische beschlossen, einen riesigen Schneemann zu bauen. Im Laufe der Jahre wurde die Figur zum Wahrzeichen von Bischofsgrün und zieht Besucher aus ganz Deutschland an. Wochen vor dem Fasching 2025 beginnt der Aufbau: Mit Schaufeln und einem Teleskoplader stapeln und formen die Teams den Schnee.
In schneearmen Wintern holten die Bauherren bereits Schnee von den Bergspitzen, um die Tradition am Leben zu halten. Als selbst das nicht reichte, improvisierten sie – wie 2024, als ein acht Meter hoher Jakob dank Heuballen und Planen entstand. Nur 2021, während der Pandemie, musste Jakob erstmals seit seiner Entstehung pausieren.
Jedes Jahr variiert Jakobs Design leicht, doch sein fröhliches Gesicht mit rosigen Wangen, Fliege und blauem Zylinder bleibt unverwechselbar. Seine Größe schwankt je nach Schneelage und erreicht bis zu zwölf Meter. Die Aktion hat auch andere inspiriert: Ein Campingplatz im Harz baute kürzlich einen 11,5 Meter hohen Schneemann, während Freiwillige in Hof eine riesige Schneefrau als winterliche Attraktion schufen.
Nun steht Jakob wieder stolz auf dem Bischofsgrüner Marktplatz und ist bereit für die Faschingsfeiern 2026. Dank der Anpassungsfähigkeit der Tradition – ob Schneetransport oder Folien-Hilfsmittel – kehrt der grinsende Riese Jahr für Jahr zurück. Selbst benachbarte Regionen machen mittlerweile mit und verwandeln den saisonalen Bau in einen freundschaftlichen Wettbewerb.