30 April 2026, 02:03

iGaming Germany 2026: Branchenführer diskutieren Zukunft der Glücksspielregulierung in München

Schwarzes und weißes Foto eines Fabrikinneren mit Arbeitern, die Maschinen bedienen, Metallstangen und Pfosten, beschriftet mit "Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik in Deutschland" unten.

iGaming Germany 2026: Branchenführer diskutieren Zukunft der Glücksspielregulierung in München

Die 6. jährliche iGaming Germany 2026 versammelt Branchenführer im Mai in München

Vom 21. bis 22. Mai findet im NOVOTEL München Messe die iGaming Germany 2026 statt – die führende Fachkonferenz für Regulierung, Technologie und Marktstrategien in der Glücksspielbranche. Zu den Rednern zählen Dr. Damir Böhm von Tipwin Ltd. sowie Frank Schwarz von der Sächsischen Spielbanken GmbH & Co. KG.

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Das zweitägige Programm ist thematisch klar strukturiert: Am ersten Tag stehen Regulierung und Compliance im Mittelpunkt, während der zweite Tag zwei parallele Stränge bietet – Online-Betrieb und den erstmals stattfindenden Gaming Retail Summit. Die Diskussionen beleuchten, wie gesetzliche Rahmenbedingungen und technologische Innovationen die Strategien der Anbieter in der DACH-Region prägen.

Dr. Böhm analysiert das aktuelle deutsche Steuer- und Regulierungsmodell und hinterfragt, ob die 5,3-prozentige Wettsteuer, Produktbeschränkungen und Werbeverbote ausreichen, um Spieler von illegalen Märkten fernzuhalten. Gleichzeitig betont er die anhaltende Attraktivität des stationären Wettsports: Gemeinsame Sporterlebnisse und soziale Bindungen ließen sich online nur schwer nachbilden.

Frank Schwarz argumentiert, dass staatliche Anbieter durch Stabilität, Flexibilität und jahrzehntelange Erfahrung mit digitalaffinen Konkurrenten mithalten können. Diese Stärken seien entscheidend, um sich an veränderte Marktanforderungen anzupassen. Beide Referenten sind sich einig, dass ein strukturierter Dialog unerlässlich ist – besonders vor dem Hintergrund der anstehenden Überprüfung des Glücksspielstaatsvertrags 2026.

Die Veranstaltung zielt darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren zu stärken. Im Fokus stehen Compliance-Kosten, Maßnahmen zur Kanalisierung der Spielerströme und Innovationen im stationären Glücksspiel – Faktoren, die die Zukunft des DACH-Marktes maßgeblich prägen werden.

Die Konferenz bietet eine Plattform, um die deutsche Glücksspiellandschaft vor den kommenden regulatorischen Änderungen zu bewerten. Teilnehmer diskutieren, wie Steuerpolitik, Werberegeln und Verbraucherschutz mit der Bekämpfung illegaler Angebote in Einklang gebracht werden können. Die Ergebnisse könnten die Branchenstrategien der nächsten Jahre entscheidend beeinflussen.

Quelle