14 April 2026, 00:13

Hotels zwischen KI-Innovation und wachsenden Cyberrisiken: Wer schützt die Gästedaten?

Alte Werbung für das Hotel Trettenero mit einem zentralen Bild des Gebäudes und beschreibendem Text.

Hotels zwischen KI-Innovation und wachsenden Cyberrisiken: Wer schützt die Gästedaten?

Die Hotelbranche setzt auf neue Technologien, um Effizienz und Gästeservice zu verbessern. Doch mit der zunehmenden Verbreitung von KI und cloudbasierten Systemen wachsen auch die Risiken für die Datensicherheit. Aktuelle Berichte zeigen, dass 31 Prozent der Hotelunternehmen bereits Datenlecks erlitten haben – viele von ihnen sind jährlich von wiederholten Angriffen betroffen.

Viele Hotels verlassen sich noch immer auf veraltete IT-Systeme oder externe Dienstleister, was sie anfällig für Cyberbedrohungen macht. KI-gestützte Tools wie Chatbots oder digitale Assistenten – etwa Vikye KI, ein von Deepseek angetriebener Roboter – werden mittlerweile als Empfangshilfen eingesetzt, um die Interaktion mit Gästen zu optimieren. Gleichzeitig setzen große Ketten wie Marriott und Hilton auf KI, um ihre Abläufe zu rationalisieren.

Der Umstieg auf Cloud-Speicher, wie ihn etwa Choice Hotels International vollzieht, soll die Sicherheit stärken. Doch je mehr Daten Hotels sammeln – sei es über Geräte wie Apple AirTag zur Gepäckverfolgung oder KI-Systeme für die Buchungsverwaltung –, desto attraktiver werden sie für Hacker. Experten warnen, dass Betreiber ihre IT-Infrastruktur regelmäßig auf Schwachstellen überprüfen und alle vernetzten Geräte absichern müssen.

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Die Balance zwischen Innovation und Schutz ist heute entscheidend. Ohne angemessene Vorsichtsmaßnahmen könnten die Vorteile neuer Technologien von den wachsenden Cyberrisiken überlagert werden. Die Zukunft der Branche hängt davon ab, wie gut es ihr gelingt, den Spagat zwischen technologischem Fortschritt und Sicherheit zu meistern. Da 89 Prozent der betroffenen Unternehmen jährlich mehrere Angriffe verzeichnen, sind robuste Abwehrmechanismen längst keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit. Hotels müssen jetzt handeln, um Gästedaten zu schützen – und gleichzeitig mit der digitalen Entwicklung Schritt zu halten.

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