22 April 2026, 20:05

Großbrand zerstört Verpackungslager in Landshut – 72 Stunden Kampf gegen die Flammen

Feuerwehrleute in Helmen und Schutzausrüstung arbeiten daran, ein Feuer in einem Lagerhaus zu löschen, mit Rauch, der aus dem Gebäude aufsteigt und Trümmern, die auf dem Boden verstreut sind.

Großbrand zerstört Verpackungslager in Landshut – 72 Stunden Kampf gegen die Flammen

Großbrand in Verpackungs- und Kartonlager in Landshut

Am Sonntagabend brach in einem Verpackungs- und Kartonlager in Landshut ein massiver Brand aus. Die Flammen griffen rasant um sich, sodass die Feuerwehr die Bekämpfung unter extremen Bedingungen von außen vornehmen musste. Alle acht Mitarbeiter konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen, noch bevor die Rettungskräfte eintrafen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Gegen 20 Uhr löste sich der Feueralarm in einem Betrieb an der Altdorfer Straße aus. Gleichzeitig gingen bei der Integrierten Leitstelle in Essenbach mehrere Meldungen über starken Rauch ein. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, hatten Flammen und extreme Hitze bereits weite Teile des Lagerbereichs erfasst.

Das Feuer breitete sich schnell auf benachbarte Stockwerke aus und verursachte schwere Schäden an der Bausubstanz. Aufgrund der extremen Hitze mussten die Einsatzkräfte die Innenangriffe abbrechen und setzten stattdessen drei Drehleitern sowie mehrere Schläuche ein, um den Brand von außen zu bekämpfen. Um eingeschlossene Hitze und Rauch abzuführen, wurden große Öffnungen in die Fassade geschnitten – eine Maßnahme, die die Löscharbeiten erleichterte.

Insgesamt rückten 17 Feuerwehren aus Stadt und Landkreis Landshut aus, unterstützt von zwei Umweltschutz-Einheiten (UG OEL). Freiwillige Feuerwehrleute waren drei Tage und Nächte im Dauereinsatz, um das Feuer zu löschen und das instabil gewordene Gebäude zu sichern. Später wurde die Statik als einsturzgefährdet eingestuft.

Die Brandursache ist weiterhin ungeklärt. Die Kriminalpolizeiinspektion Landshut hat die Ermittlungen übernommen.

Der Vorfall erforderte eine abgestimmte Großaktion der Rettungskräfte, die mehr als 72 Stunden lang gegen die Flammen kämpften. Obwohl das Lager schwer beschädigt wurde, blieb keiner der acht Mitarbeiter verletzt. Die Behörden untersuchen weiterhin die Brandstelle, um den Ausbruch des Feuers aufzuklären.

Quelle