Grenzbeamte stoppen zwei Chinesen mit gefälschten Papieren bei Freilassing
Mia KochGrenzbeamte stoppen zwei Chinesen mit gefälschten Papieren bei Freilassing
Zwei chinesische Staatsbürger wurden am Dienstagnachmittag (10. März) an der deutschen Grenze angehalten. Bei einer routinemäßigen Polizeikontrolle auf der Bundesstraße 21 stellten die Beamten Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht fest, woraufhin die Männer festgesetzt wurden.
Der Vorfall ereignete sich, als Grenzschützer in der Nähe von Freilassing ein Fahrzeug überprüften. Der 50-jährige Fahrer präsentierte einen gefälschten internationalen nigrianischen Führerschein. Bei der weiteren Kontrolle stellte sich heraus, dass der 52-jährige Beifahrer illegal nach Deutschland einreisen wollte.
Beide Personen wurden zur weiteren Befragung auf die Wache in Freilassing gebracht. Gegen den Fahrer wird nun wegen Urkundenfälschung und Beihilfe zur illegalen Einreise ermittelt. Der Beifahrer steht im Verdacht, Visabetrug begangen und eine unerlaubte Einreise versucht zu haben.
Nach der Bearbeitung des Falls mussten beide eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Zudem erhielten sie ein vierjähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland. Anschließend wurden sie nach Österreich zurückgewiesen.
Der Fall ist in diesem Jahr ein seltenes Beispiel für dokumentenbezogene Verstöße chinesischer Staatsbürger in Deutschland. 2024 wurden bisher keine ähnlichen Vorfälle offiziell registriert. Den beiden Männern ist die Wiedereinreise nach Deutschland für vier Jahre untersagt.