Gifhorns Mühlenmuseum droht der Verfall – Stadt plant Rettung mit Notfall-Finanzierung
Greta KleinGifhorns Mühlenmuseum droht der Verfall – Stadt plant Rettung mit Notfall-Finanzierung
Mühlenmuseum in Gifhorn droht Verfall: Stadt plant Notfall-Finanzierung nach Insolvenz des Betreibers
Das Mühlenmuseum in Gifhorn leidet unter schwerwiegenden baulichen Schäden, nachdem sein privater Betreiber Insolvenz angemeldet hat. Die Stadt will nun mit Notfallmitteln eingreifen, um weitere Zerstörung zu verhindern. Beamte warnen, dass Verzögerungen zu deutlich höheren Sanierungskosten in der Zukunft führen könnten.
Das Museumsgebäude hat jahrelange Vernachlässigung erlitten – von Holzwurmbefall bis zu bröckelnden Dachziegeln. Der Verfall hat ein kritisches Stadium erreicht, sodass sofortiges Handeln nötig ist, um die Standfestigkeit des Bauwerks zu erhalten.
Da der private Betreiber, der inzwischen pleite ist, die dringend erforderlichen Reparaturen nicht finanzieren kann, hat die Stadtverwaltung Gifhorn die Bereitstellung von 280.000 Euro für akute Instandsetzungsarbeiten vorgeschlagen. Der Stadtrat wird in seiner nächsten Sitzung über den Antrag abstimmen.
Stadtvertreter betonen, dass der Zustand des Gebäudes von öffentlichem Interesse ist. Ohne Gegenmaßnahmen werde sich der Schaden weiter verschlimmern, was die Kosten für eine spätere Sanierung noch in die Höhe treiben würde. Die geplanten Mittel sollen die Bausubstanz stabilisieren und irreparable Schäden verhindern.
Falls der Antrag genehmigt wird, sollen die 280.000 Euro für die dringlichsten Reparaturen verwendet werden. Mit dem schnellen Handeln der Stadt soll die Zukunft des Museums gesichert und eine weitere Kostenexplosion vermieden werden. Eine Entscheidung wird auf der kommenden Ratssitzung erwartet.






