Gastfamilien gesucht: Amerikanische Schüler in NRW willkommen heißen
Ein lokaler Bundestagsabgeordneter wirbt dafür, dass Familien in Solingen, Remscheid und Wuppertal im Schuljahr 2026–2027 junge Amerikaner bei sich aufnehmen. Jürgen Hardt, Mitglied des Deutschen Bundestags, fördert das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP), das im kommenden Herbst 42 Stipendiaten aus den USA nach Deutschland bringt. Die Initiative zielt darauf ab, die kulturellen Beziehungen zwischen beiden Ländern durch temporäre Familienaufenthalte zu stärken.
Das PPP ist eine langjährige Kooperation zwischen dem US-Kongress und dem Deutschen Bundestag. Jährlich ermöglicht es amerikanischen Schülern, bei deutschen Gastfamilien zu leben und vor Ort zur Schule zu gehen. Die Organisation AFS Interkulturelle Programme begleitet den Austausch und bietet sowohl Gastfamilien als auch Teilnehmenden eine umfassende Vorbereitung und kontinuierliche Betreuung.
Als Gastgeber können sich fast alle bewerben, die ein freies Zimmer und eine offene Haltung mitbringen – egal ob Familien, Paare oder Einzelpersonen. Viele ehemalige Gastgeber beschreiben die Erfahrung als bereichernd: Sie gewinnen neue kulturelle Perspektiven und knüpfen oft lebenslange Freundschaften mit ihren Austauschschülern.
Die 42 Stipendiaten für 2026–2027 werden im September in Deutschland erwartet. Interessierte finden weitere Informationen auf der Website von AFS oder können sich direkt an die Organisation wenden, um den Bewerbungsprozess zu starten.
Das Programm bietet Anwohnern die Chance, die amerikanische Kultur hautnah zu erleben. Indem sie ihre Türen öffnen, tragen Gastfamilien zur Völkerverständigung bei und erhalten dabei das ganze Jahr über Unterstützung von AFS. Bewerbungen für den Austausch 2026–2027 werden ab sofort entgegengenommen.






