06 April 2026, 20:03

Feiertags-Streichung in Deutschland scheitert an massivem Widerstand der Bevölkerung

Große Gruppe von Menschen demonstriert vor einem Gebäude, einige halten Schilder und tragen Helme, mit einem Pfahl und einem Schild im Vordergrund und einem Baum im Hintergrund.

Feiertags-Streichung in Deutschland scheitert an massivem Widerstand der Bevölkerung

Vorschlag zur Abschaffung eines Feiertags in Deutschland stößt auf massive Ablehnung

Die Idee, einen gesetzlichen Feiertag in Deutschland abzuschaffen, hat landesweit heftigen Widerstand ausgelöst. Der Plan entstand im Rahmen von Regierungsgesprächen, die darauf abzielen, die wirtschaftliche Produktivität zu steigern. Umfragen zeigen jedoch, dass eine deutliche Mehrheit der Wähler das Vorhaben strikt ablehnt.

Die Debatte begann, als Bundesbeamte nach Wegen suchten, die Arbeitszeiten und die Wirtschaftsleistung zu erhöhen. Einer der Vorschläge sah vor, einen Feiertag zu streichen – eine scheinbar einfache Lösung, um zusätzliche Arbeitstage zu schaffen. Kritiker argumentieren jedoch, dass ein solcher Schritt die tiefer liegenden strukturellen Probleme der Wirtschaft nicht lösen würde.

Eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazins Stern und des Senders RTL offenbart eine breite Ablehnung über alle politischen Lager hinweg. Nur 21 Prozent der Deutschen unterstützen die Abschaffung eines Feiertags, während 76 Prozent dagegen sind. Bei den erwerbstätigen Erwachsenen ist der Widerstand noch ausgeprägter: Hier befürworten lediglich 16 Prozent den Plan, 82 Prozent lehnen ihn ab.

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Die Haltung bleibt in allen Regionen ähnlich – mit kaum Unterschieden zwischen Ost- und Westdeutschland. Selbst unter den Wählern der unionsgeführten CDU/CSU, die traditionell wirtschaftsliberaler eingestellt sind, findet der Vorschlag wenig Zustimmung: 31 Prozent sind dafür, 69 Prozent dagegen. Bei den Anhängern der Linken und der rechtspopulistischen AfD ist die Ablehnung besonders groß – hier sprechen sich 85 bzw. 87 Prozent gegen die Pläne aus.

Auch Politiker warnen vor möglichen öffentlichen Protesten. Viele befürchten, dass der Vorstoß eher Verärgerung auslösen als nachhaltige wirtschaftliche Vorteile bringen könnte.

Der Vorschlag hat es schwer: Er trifft auf breite Ablehnung in der Bevölkerung und Skepsis bei Experten. Sollte er dennoch vorangetrieben werden, droht er Unmut zu schüren – ohne dass langfristige wirtschaftliche Erfolge garantiert wären. Die Regierung steht nun vor der Herausforderung, Produktivitätsziele mit der weitverbreiteten öffentlichen Stimmung in Einklang zu bringen.

Quelle