15 March 2026, 18:03

FC Bayern kämpft gegen Díaz-Sperre – Schiedsrichter räumt Fehler ein

Ein Schiedsrichter steht auf einem Fußballfeld neben einer Menge, einige tragen Mützen, mit Geländern, Texttafeln, Pfosten, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Bayern berufen Diaz-Sperre an - FC Bayern kämpft gegen Díaz-Sperre – Schiedsrichter räumt Fehler ein

FC Bayern München hat offiziell Berufung gegen die Sperre von Luis Díaz eingelegt, nachdem der Kolumbianer im Spiel gegen Bayer Leverkusen mit einer Roten Karte des Platzes verwiesen worden war. Der Verein legt beim Sportgericht des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) Widerspruch gegen die Entscheidung ein. Unterdessen räumte Schiedsrichter Christian Dingert ein, dass er nach Sichtung der Bilder keine zweite Gelbe Karte gezeigt hätte.

Díaz hatte im Spiel zwei Verwarnungen erhalten, was zu seinem Platzverweis führte. Dingert selbst stellte die zweite Gelbe später infrage und gab zu, dass die Entscheidung möglicherweise falsch gewesen sei. FC-Bayern-Chef Jan-Christian Dreesen kritisierte in den vergangenen Wochen wiederholt die "fragwürdigen Schiedsrichterleistungen" und forderte mehr Konsistenz in den Entscheidungen.

Der DFB betonte unterdessen, dass Schiedsrichterentscheidungen in der Regel bestandskräftig seien, sofern kein offensichtlicher Fehler nachgewiesen werde. DFB-Sprecher Alexander Feuerherdt unterstrich diese Haltung und wies darauf hin, dass die Aussichten auf eine Aufhebung der Sperre für Díaz gering seien.

Vor dem Leverkusen-Spiel hatte Díaz in der Saison 2023/24 bereits 23 Partien für die Bayern bestritten. Das Duell gegen Borussia Mönchengladbach markierte seinen 24. Bundesliga-Auftritt in dieser Spielzeit.

Die Berufung des FC Bayern wird nun vom DFB-Sportgericht geprüft. Die Entscheidung wird zeigen, ob Díaz für die anstehenden Spiele gesperrt bleibt. Der Verein setzt sich weiterhin für eine Aufhebung der Strafe ein und verweist auf Widersprüche in der Spielführung.

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