04 April 2026, 22:03

FC Bayern hält an Harry Kane fest – trotz Ausstiegsklausel und Gehaltsdebatte

Ein Fußballspieler in roter Uniform rennt mit ausgebreiteten Armen auf einem Feld, umgeben von Zuschauern hinter einem Zaun, mit einem "Middlesbrough FC v Swansea City - Sky Bet Championship"-Schild im Hintergrund.

FC Bayern hält an Harry Kane fest – trotz Ausstiegsklausel und Gehaltsdebatte

FC Bayern bleibt entschlossen, Harry Kane zu halten – trotz anhaltender Spekulationen über seine Zukunft. Der englische Stürmer, der 2023 von Tottenham Hotspur zum Rekordmeister wechselte, hat sich längst zu einer Schlüsselfigur im Team entwickelt. Aktuelle Äußerungen von Vereinsvertretern deuten darauf hin, dass bald Vertragsgespräche anstehen könnten.

Sportdirektor Christoph Freund bezeichnete Kane als "unglaublich wichtig" für die Mannschaft. Sein Einfluss geht weit über Tore hinaus – Vorstand Max Eberl lobte ihn als "außergewöhnlichen Spieler" und "absolute Führungspersönlichkeit". Beide Funktionäre ließen durchblicken, dass eine Verlängerung seines aktuellen Vertrages, der bis 2027 läuft, angestrebt wird.

Kanes Vertrag enthält eine Ausstiegsklausel in Höhe von 65 Millionen Euro, die ab dem kommenden Sommer greift. Diese Summe entspricht nahezu seiner aktuellen Markteinsschätzung, die Transfermarkt und Flashscore zwischen 65 und 66,4 Millionen Euro beziffern. Sein Wert hat sich seit seinem 95-Millionen-Wechsel von Tottenham vor zwei Spielzeiten verringert; im Frühjahr 2026 lag seine Höchstbewertung noch bei 120 Millionen Euro.

Intern vertritt der FC Bayern eine klare Linie in Gehaltsfragen: Ein neuer Vertrag würde Kanes aktuelles Jahresgehalt von 24 Millionen Euro nicht erhöhen. Priorität hat für den Klub, den Stürmer langfristig zu binden – allerdings ohne finanzielle Zugeständnisse.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Haltung der Münchner spiegelt sowohl Wertschätzung für Kanes Rolle wider als auch eine pragmatische Vertragspolitik. Die Ausstiegsklausel schafft Planungssicherheit, während die Weigerung, das Gehalt aufzustocken, eine ausgewogene Strategie unterstreicht. Derweil laufen die Gespräche weiter, während beide Seiten die nächsten Schritte abwägen.

Quelle