Exzellenzstrategie 2027: Diese zehn Unis bleiben Spitzenforschungsstandorte – Würzburg vor Aufstieg
Mia KochMünchner Universitäten bleiben exzellent - Hohe Förderung gesichert - Exzellenzstrategie 2027: Diese zehn Unis bleiben Spitzenforschungsstandorte – Würzburg vor Aufstieg
Deutschlands Spitzenuniversitäten erhalten Bescheid: Zehn Hochschulen bleiben "Exzellenzunis" – Würzburg könnte neu hinzukommen
Die führenden Forschungsuniversitäten Deutschlands kennen ihr Schicksal im aktuellen Auswahlverfahren der Exzellenzstrategie. Zehn Einrichtungen dürfen ab 2027 weiter den Titel "Exzellenzuniversität" tragen und erhalten damit Millionenförderung pro Jahr. Gleichzeitig könnte die Universität Würzburg bald zu den Elite-Unis in München aufschließen und ein neues Forschungszentrum in Unterfranken werden – die endgültige Entscheidung fällt im Oktober.
Bund und Länder haben die Förderung für neun Universitäten im Rahmen der Exzellenzstrategie bestätigt: Die RWTH Aachen, die Universität Bonn, die Berliner Universitätsallianz, die TU Dresden, die Universität Hamburg, die Universität Heidelberg, das KIT Karlsruhe, die LMU München, die TU München und die Universität Tübingen behalten ihren Status als "Exzellenzuniversität". Die Universität Konstanz hingegen verlor in dieser Runde ihren Titel.
Jede ausgewählte Hochschule erhält vom Bund jährlich 20 Millionen Euro. Zusätzlich stockt das jeweilige Bundesland die Förderung um weitere 6 Millionen Euro pro Jahr auf. Die Mittel fließen über sieben Jahre, beginnend ab 2027.
Die LMU und die TUM tragen den Titel "Exzellenzuniversität" bereits seit dem Start des Programms vor zwei Jahrzehnten. Beide Münchner Hochschulen sichern sich nun eine weitere siebenjährige Förderung. Ihr langjähriger Erfolg festigt ihre Position als führende Forschungsstandorte Deutschlands.
Unterdessen steht die Universität Würzburg kurz davor, ein neues "Exzellenzzentrum" zu werden. Wird sie im Oktober bestätigt, rückt sie an die Seite der Münchner Elite-Unis und stärkt Unterfranken als wichtigen Forschungsstandort.
Die aktuellen Förderentscheidungen sichern den Spitzenuniversitäten langfristige Unterstützung. Einrichtungen wie LMU und TUM erhalten bis mindestens 2034 beträchtliche jährliche Zuwendungen. Die mögliche Aufnahme Würzburgs würde das Netzwerk der Forschungs-Elite im Land weiter ausbauen.






