24 March 2026, 10:04

Drei niederbayerische Kliniken fusionieren zu neuem Gesundheitsverbund ab 2026

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Drei niederbayerische Kliniken fusionieren zu neuem Gesundheitsverbund ab 2026

Drei große Krankenhäuser in Niederbayern fusionieren zu einem kommunalen Gesundheitsversorger

Drei bedeutende Kliniken in Westniederbayern werden zu einem gemeinsamen kommunalen Gesundheitsanbieter zusammengeschlossen. Die Entscheidung fiel nach einstimmiger Zustimmung sowohl des Landshuter Stadtrats als auch des Kreistags. Der neue Verbund wird offiziell am 1. Januar 2026 seinen Betrieb aufnehmen.

Von der Fusion betroffen sind die Landshuter Klinikum gGmbH, die LAKUMED-Kliniken und das St.-Marien-Kinderkrankenhaus. Gemeinsam sollen sie ein einheitliches Netzwerk bilden, das die lokale medizinische Versorgung verbessert und gleichzeitig unnötige Kosten reduziert. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund wachsender finanzieller Belastungen für das deutsche Gesundheitssystem.

Die neue Struktur soll doppelte Angebote abbauen und Abläufe effizienter gestalten. Fast 5.000 Beschäftigte werden künftig an den zusammengeschlossenen Standorten arbeiten, was die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachbereichen stärken soll. Eine gemeinsame Betriebsvereinbarung sichert faire Bedingungen für die Mitarbeiter während des Übergangs.

Die medizinische Strategie hinter der Fusion wurde von der Münchner Beratungsfirma Inspiring Health entwickelt. Ihr Konzept zielt darauf ab, hochwertige Versorgung mit wirtschaftlicher Nachhaltigkeit zu verbinden. Die Umsetzung erfolgt schrittweise – ab 2026 wird jeder Standort das neue System nach und nach einführen.

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Die neue Einrichtung wird gemeinsam von Stadt und Landkreis getragen. Die Partnerschaft soll sicherstellen, dass medizinische Leistungen weiterhin zugänglich bleiben und das Netzwerk langfristig wettbewerbsfähiger wird.

Die Fusion bewahrt die jeweiligen Stärken der einzelnen Kliniken, während gleichzeitig Ineffizienzen abgebaut werden. Arbeitsplatzsicherheit und eine bessere Abstimmung der Behandlungsabläufe stehen im Mittelpunkt der Umstrukturierung. Die ersten Änderungen treten in Kraft, wenn der neue kommunale Träger am 1. Januar 2026 seine Arbeit aufnimmt.

Quelle