Doppelsieg für deutsche Skitalente bei Junioren-WM in Tarvisio
Zwei junge deutsche Skifahrer haben bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Tarvisio, Italien, Gold geholt. Benno Brandis und Felix Rösle, beide aus der oberbayerischen Region Allgäu, standen in den Disziplinen Super-G und Abfahrt ganz oben auf dem Podest. Ihre Erfolge unterstreichen den wachsenden Talentpool im deutschen alpinen Skisport.
Der Deutsche Skiverband (DSV) verzeichnet seit fünf Jahren einen stetigen Zuwachs in seinen Nachwuchsreihen. Zwischen 2021 und 2025 blieb die Zahl der registrierten jungen Athleten mit etwa 1.200 bis 1.400 stabil. Bayern, wo Vereine wie der SCG beheimatet sind, konnte seinen Talentpool um 15 Prozent ausbauen – von 800 auf 920 Skifahrer. Baden-Württemberg folgte mit einem Plus von 10 Prozent, von 650 auf 715 Athleten.
In dieser Saison haben die DSV-Junioren auch auf internationaler Ebene überzeugt. Bei den FIS-Juniorenrennen 2024/25 erreichten deutsche Sportler 12 Top-10-Platzierungen – mehr als die acht aus Bayern oder die sechs aus Baden-Württemberg. Der Trend deutet auf eine breitere Beteiligung und gleichzeitig höhere Leistungen hin.
Bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Tarvisio stachen zwei Namen besonders hervor: Benno Brandis vom TSV Durach sicherte sich den Sieg im Super-G, während sein bayerischer Teamkollege Felix Rösle vom SC Sonthofen in der Abfahrt triumphierte. Beide Erfolge bestätigen den Ruf der Region als Talentschmiede für den Skirennsport.
Das Doppelerfolg in Tarvisio festigt Deutschlands wachsende Bedeutung im alpinen Skisport. Mit immer mehr jungen Athleten, die in den Sport einsteigen und Spitzenplatzierungen erzielen, scheint das Fördersystem des DSV Früchte zu tragen. Nun rückt in den Fokus, wie sich diese Skifahrer in den Seniorenwettbewerben weiterentwickeln werden.






