Digitale Inklusionskarte hilft Familien mit beeinträchtigten Kindern in acht Bundesländern
Greta KleinDeutschlandweite Inklusionskarte bietet Unterstützung für Familien - Digitale Inklusionskarte hilft Familien mit beeinträchtigten Kindern in acht Bundesländern
Neue digitale Inklusionskarte für Familien mit gesundheitlich beeinträchtigten Kindern in acht Bundesländern verfügbar
Seit April 2026 steht Familien mit Kindern, die unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen leiden, eine neue digitale Inklusionskarte zur Verfügung. Das Angebot ist ein gemeinsames Projekt von Familienauszeit Meitingen und der Initiative Digital verein(t) und schließt eine Lücke, die durch die Abschaltung der bundesweiten Inklusionskarte im Jahr 2022 entstanden war.
Familienauszeit Meitingen wurde 2024 gegründet, um offene Begegnungsräume für Familien mit beeinträchtigten Angehörigen zu schaffen. Der Verein hat sich nun mit Digital verein(t) zusammengeschlossen, einer zentralen Anlaufstelle für die Digitalisierung im Ehrenamt, deren Schirmherrin die Olympische Championin Viktoria Rebensburg ist. Gemeinsam entwickelten sie die digitale Inklusionskarte – ein Tool, mit dem Nutzer:innen Unterstützungsangebote nach Alter, Diagnose, Barrierefreiheit, Bundesland, Anbieter und Standort filtern können.
Das Bayerische Digitalministerium bezeichnet die Zusammenarbeit als bundesweit einzigartig. Digitalminister Fabian Mehring betonte, dass das Projekt die Gesellschaft durch digitale Lösungen stärke. Aktuell umfasst die Karte Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen.
Hintergrund des Projekts ist die Entscheidung der Bundesregierung, ihre eigene Inklusionskarte 2022 wegen sinkender Nutzungszahlen abzuschalten. Die neue Initiative setzt auf eine zielgenauere und zugänglichere Alternative für bedürftige Familien.
Die digitale Inklusionskarte ist nun in acht Bundesländern aktiv und bietet maßgeschneiderte Unterstützung für Familien mit gesundheitlich beeinträchtigten Kindern. Durch ihre Filterfunktionen und regionale Abdeckung hebt sie sich von früheren Angeboten ab. Behörden und Partner sehen darin eine zentrale Ressource, um den Zugang zu wichtigen Dienstleistungen zu verbessern.






