BMW investiert 30 Millionen Euro in exklusive Lackierungen in Dingolfing
Lotta SchneiderBMW investiert 30 Millionen Euro in exklusive Lackierungen in Dingolfing
BMW baut Werk Dingolfing aus: Neues 30-Millionen-Euro-Zentrum für exklusive Lackierungen
BMW erweitert sein Werk in Dingolfing um eine neue, 30 Millionen Euro teure Anlage, die sich auf individuelle Fahrzeuglackierungen spezialisiert. Das "Zentrum für Sonder- und Individuallackierungen" soll im Frühjahr 2027 eröffnet werden und handgefertigte Sonderfarben für Luxusmodelle anbieten. Mit dem Schritt will der Konzern die Produktionskosten senken und die Lieferzeiten für exklusive Lackierungen verkürzen.
Die neue Einrichtung erstreckt sich über zwei Etagen auf mehr als 2.000 Quadratmetern. Bis zu zehn Spezialisten werden dort komplexe, handgefertigte Außenlackierungen umsetzen. Aktuell bietet BMW im Rahmen seines Individual-Programms rund 300 Sonderfarben an – Modelle wie der 3.0 CSL oder das M4 CS Edition VR46 zeigen etwa zweifarbige Designs.
Durch die Investition soll die Lackierzeit um 25 Prozent reduziert werden, was sowohl die Kosten als auch die Wartezeiten für Kunden verringert. Zu den ersten Modellen, die davon profitieren, zählen die ALPINA 7er-Reihe und die nächste Generation des X7. Das Werk Dingolfing fertigt bereits die 4er-, 5er-, 7er- und 8er-Reihe sowie den iX; demnächst läuft dort auch die Produktion des neuen 3ers (G50) an.
Auch die benachbarten BMW-Standorte in München, Regensburg und Landshut könnten von der Erweiterung indirekt profitieren. Die Werke sind durch gemeinsame Lieferketten und Logistiknetze mit Dingolfing verknüpft und stärken so das Produktionsnetzwerk in Bayern.
Das neue Zentrum soll den Prozess für BMWs Premium-Lackoptionen effizienter gestalten. Schnellere Bearbeitungszeiten und geringere Kosten könnten individuelle Lackierungen für Kunden attraktiver machen. Der Betrieb soll Anfang 2027 aufgenommen werden.






