02 April 2026, 22:03

Betrug mit Arbeitslosengeld: 40.000 Euro nicht deklariert – jetzt droht Strafe

Papier mit mehreren angehefteten Zetteln, auf denen jeweils der Text "Brisker & Shellard's Patent Safety Match" steht.

Betrug mit Arbeitslosengeld: 40.000 Euro nicht deklariert – jetzt droht Strafe

Ein Entsorgungsdienstleister wurde wegen Betrugs zu einer Geldstrafe von 8.560 Euro verurteilt, nachdem er Einkünfte verschwiegen hatte, während er Arbeitslosengeld bezog. Der Fall kam nach einer Prüfung durch das Hauptzollamt Landshut ans Licht, bei der nicht deklarierte Einnahmen in Höhe von 40.000 Euro über einen Zeitraum von zwei Jahren aufgedeckt wurden.

Die Ermittlungen begannen, als die Behörden feststellten, dass der Dienstleister Schrott im Wert von 40.000 Euro an ein Entsorgungsunternehmen geliefert hatte. Trotz dieser Einnahmen hatte die Person dem Jobcenter ein geringeres Einkommen angegeben. Dadurch erhielt sie zwischen 2021 und 2023 rund 3.000 Euro mehr an Sozialleistungen, als ihr zustanden.

Das Amtsgericht Erding erließ einen Strafbefehl, der nun rechtskräftig ist. Elvira Enders-Beetschen, Sprecherin des Hauptzollamts Landshut, betonte die Bedeutung, Änderungen der finanziellen Verhältnisse unverzüglich zu melden. Sie wies darauf hin, dass Unterlassungen schwerwiegende rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen können – wie in diesem Fall geschehen.

Die betrügerischen Angaben des Dienstleisters flogen bei einer Routinekontrolle durch Zollbeamte auf. Das Urteil unterstreicht die Schwere des Vergehens und dient als Mahnung an die Pflichten, die mit dem Bezug von Leistungen verbunden sind. Die Strafe von 8.560 Euro beendet das Verfahren, da keine weiteren Rechtsmittel möglich sind. Der Fall zeigt, wie wichtig eine korrekte Einkommensangabe bei der Beantragung von Arbeitslosenunterstützung ist. Die Behörden überwachen solche Fälle weiterhin, um den Missbrauch öffentlicher Gelder zu verhindern.

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