Berlin weitet Quartiersmanagement auf elf neue Stadtteile bis 2028 aus
Greta KleinBerlin weitet Quartiersmanagement auf elf neue Stadtteile bis 2028 aus
Der Berliner Senat hat Pläne bekannt gegeben, das Quartiersmanagement bis 2028 auf elf weitere Stadtteile auszuweiten. Mit der Maßnahme sollen akute soziale Herausforderungen in diesen Gebieten durch zusätzliche Fördermittel und lokale Unterstützungsstrukturen angegangen werden. Anwohner erhalten mehr Mitspracherecht bei der Gestaltung ihres direkten Umfelds.
Zu den neu ausgewählten Gebieten zählen der Nauener Platz, der Südpark, der Askanische Platz, die Paul-Hertz-Siedlung, Neustadt West, die Georg-Ramin-Siedlung, der Tirschenreuther Ring, Britz Nord, Britz Süd, die Bohlener Straße und der Hausotterplatz. Diese Stadtteile werden in das Förderprogramm "Sozialer Zusammenhalt" aufgenommen und als "Quartiersmanagementgebiete" ausgewiesen.
Vor-Ort-Teams werden eng mit den Bewohnern zusammenarbeiten, um Gemeinschaftsprojekte anzustoßen, die Bürgerbeteiligung zu fördern und lokale Netzwerke aufzubauen. Die Erweiterung folgt Berlins dynamischem Förderansatz, bei dem die Unterstützung je nach Bedarf verschoben wird. Gebiete, die nicht mehr im Hauptprogramm gefördert werden, wechseln in das "Quartiersmanagement Light" und behalten so zumindest eine grundlegende Koordination sowie mögliche Mittel für soziale Vorhaben.
Die Gesamtzahl der geförderten Quartiere steigt damit auf 24. Seit 1999 hat die Stadt bereits über 700 Millionen Euro in ähnliche Initiativen investiert. Mit der aktuellen Erweiterung sollen die neu aufgenommenen Gebiete gezielt stabilisiert und weiterentwickelt werden.
Das Wachstum des Programms bedeutet, dass mehr Bewohner die Möglichkeit erhalten, selbst aktiv zu werden und lokale Entscheidungen mitzugestalten. Durch die zusätzlichen Mittel und fest etablierte Teams erhalten die ausgewählten Stadtteile gezielte Unterstützung für städtische Entwicklung und sozialen Zusammenhalt. Die Änderungen treten 2028 in Kraft.






