04 April 2026, 14:07

Bergisch Gladbachs Inklusionsrat wächst – mehr Vielfalt und Barrierefreiheit vor Ort

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße, hält ein Banner mit der Aufschrift "Vielfalt ist Tatsache, Inklusion ist eine Wahl", einige tragen Mützen und Schutzbrillen, andere zusätzliche Banner, vor einem Hintergrund aus Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Bergisch Gladbachs Inklusionsrat wächst – mehr Vielfalt und Barrierefreiheit vor Ort

Inklusionsrat von Bergisch Gladbach wächst auf dreizehn Mitglieder – mehr Repräsentation und Barrierefreiheit

Der Inklusionsrat der Stadt Bergisch Gladbach ist auf dreizehn Mitglieder angewachsen und setzt damit ein Zeichen für mehr Vielfalt und Teilhabe. Erstmals sind nun auch Menschen mit Lernbehinderungen in dem Gremium vertreten. Zudem hat der Rat einen neuen Aktionsplan verabschiedet, der in einfacher und leicht verständlicher Sprache verfasst ist, um die Zugänglichkeit zu verbessern.

Die zwölf ursprünglichen Mitglieder des Inklusionsrats wurden von lokalen Einrichtungen, Organisationen oder Gemeinschaftsgruppen vorgeschlagen. Ihre Ernennung wurde in der letzten Sitzung des Stadtrats bestätigt. Später kam ein dreizehntes Mitglied hinzu, um die vielfältige Bevölkerungsstruktur der Stadt besser widerzuspiegeln.

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Als neue Vorsitzende wurde kürzlich Katharina Kaul gewählt, die die Katholische Jugendagentur vertritt. Ihre Stellvertreterin ist Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule. Beide werden den Rat leiten, der sich für eine stärkere Einbindung von Menschen mit Behinderungen in lokale Entscheidungsprozesse einsetzt.

Ein überarbeiteter Aktionsplan Inklusion liegt nun in finaler Fassung vor. Das Dokument ist in klarer und verständlicher Sprache verfasst, um politische Vorhaben zugänglicher zu gestalten. Bevor der Plan in Kraft treten kann, muss er jedoch noch vom Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie vom gesamten Stadtrat genehmigt werden.

Darüber hinaus hat der Inklusionsrat Vertreter:innen entsendet, die künftig in verschiedenen Fachausschüssen des Stadtrats mitwirken. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen regelmäßig in offizielle Beratungen und Planungen einfließen.

Der erweiterte Inklusionsrat wird nun daran arbeiten, seine Prioritäten in der kommunalen Politik Bergisch Gladbachs zu verankern. Mit klarer Kommunikation und stärkerer Repräsentation strebt das Gremium an, lokale Dienstleistungen und Entscheidungen inklusiver zu gestalten. Als nächster Schritt steht die endgültige Verabschiedung des neuen Aktionsplans an.

Quelle