Baywa r.e. baut 350 Stellen ab und setzt voll auf Erneuerbare Energien bis 2028
Greta KleinBaywa r.e. baut 350 Stellen ab und setzt voll auf Erneuerbare Energien bis 2028
Baywa r.e. startet großes Umstrukturierungsprogramm mit Fokus auf Erneuerbare Energien
Der Energiedienstleister Baywa r.e. hat ein umfassendes Restrukturierungsprogramm gestartet, um sich stärker auf Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien zu konzentrieren. Im Rahmen der Maßnahmen sollen 350 Vollzeitstellen abgebaut werden, während gleichzeitig 435 Millionen Euro an neuer Finanzierung gesichert werden. Aktionäre und Investoren unterstützen die Veränderungen, um die Transformation des Unternehmens zu beschleunigen.
Durch die Umstrukturierung soll sich Baywa r.e. als reiner Entwickler für erneuerbare Energien und unabhängiger Stromerzeuger neu positionieren. Dazu gehört der Verkauf von nicht zum Kerngeschäft zählenden Bereichen wie dem Großhandel mit Photovoltaik-Komponenten. Bis Ende 2024 arbeiteten rund 2.400 der insgesamt 4.250 Mitarbeiter in Bereichen, die für die neue Strategie nicht mehr zentral sind.
Die Baywa AG, die 51 Prozent an Baywa r.e. hält, wird ihren Anteil auf eine Investment-Holding übertragen. Die verbleibenden 49 Prozent verbleiben bei Energy Infrastructure Partners (EIP), sodass sich die Eigentümerstruktur trotz früherer Berichte nicht ändert. Unternehmenschef Matthias Taft bestätigte, dass die 435 Millionen Euro die laufenden Geschäfte absichern und die Restrukturierung bis zu deren Abschluss im Jahr 2028 finanzieren sollen.
Die Stellenstreichungen sind Teil der Straffung des Unternehmens. Taft betonte, dass die zusätzlichen Mittel den Wandel zu einem schlankeren und fokussierteren Betrieb im Bereich der erneuerbaren Energien beschleunigen werden.
Mit der Umstrukturierung reduziert Baywa r.e. seine Belegschaft um 350 Stellen, sichert sich jedoch langfristige Finanzmittel. Das Unternehmen strebt an, die Transformation bis 2028 abzuschließen und sich künftig auf die Projektentwicklung und Stromerzeugung zu konzentrieren. Die Aktionäre haben zugesagt, ihre aktuellen Beteiligungen während des gesamten Prozesses beizubehalten.






