25 March 2026, 08:02

Bayern führt 2026 die bundesweite Behördennummer 115 flächendeckend ein

Offenes Buch mit detaillierter Karte von Bayern mit beschrifteten Städten und Ortschaften, begleitet von beschreibendem Text.

Bayern führt 2026 die bundesweite Behördennummer 115 flächendeckend ein

Bayern schließt sich am 1. Mai 2026 vollständig der bundesweiten Behördenrufnummer 115 an

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Der Schritt folgt auf Jahre schrittweiser Ausweitung in anderen Regionen und soll den Zugang zur öffentlichen Verwaltung vereinfachen. Bisher hatten nur einige bayerische Städte, darunter München, die Rufnummer 115 lokal angeboten.

Der Service unter der Nummer 115 ist in weiten Teilen Deutschlands bereits seit Jahren etabliert und beantwortet Fragen zu Leistungen von Bund, Ländern und Kommunen. Bürgerinnen und Bürger können sich zu Themen wie Genehmigungen oder Sozialleistungen beraten lassen – montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr. Zudem steht ein Gebärdentelefon für hörgeschädigte Nutzer zur Verfügung.

Vollständige Integration ab 2026 Florian Herrmann, Chef der Bayerischen Staatskanzlei, bestätigte den vollständigen Anschluss des Freistaats an das Netzwerk. Bisher hatte Bayern bei der flächendeckenden Bereitstellung des 115-Gebärdentelefons hinter anderen Bundesländern zurücklegen. Mit der Ausweitung erhalten nun alle Einwohner eine zentrale Anlaufstelle für behördliche Anfragen – und müssen nicht mehr mehrere Ämter einzeln kontaktieren.

Das Team der Hotline bearbeitet Anfragen von A bis Z, etwa zu Steuerformularen, Kinderbetreuungszuschüssen oder Baugenehmigungen. Durch den Beitritt gleicht sich Bayern den anderen Bundesländern an, die die 115 bereits seit Langem nutzen, um Verwaltungsdienstleistungen effizienter zu gestalten.

Einheitliche Standards für ganz Bayern Ab 2026 profitieren alle Bayern von einem vereinfachten Telefonzugang zu Behördenservices über die 115. Die landesweite Einführung umfasst Gebärdensprachunterstützung und einheitliche Öffnungszeiten. Damit zieht das Land mit dem Großteil des bestehenden 115-Netzes in Deutschland gleich.

Quelle