Bayerisches Handball-Derby: Fürstenfeldbruck trotzt den Würzburg Wolves als Außenseiter
Greta KleinBayerisches Handball-Derby: Fürstenfeldbruck trotzt den Würzburg Wolves als Außenseiter
Bayerisches Derby: TuS Fürstenfeldbruck empfängt die Würzburg Wolves
An diesem Samstag kommt es zum bayerischen Derby, wenn die Handballer des TuS Fürstenfeldbruck die Würzburg Wolves in der heimischen Halle empfangen. Die Partie bringt den Tabellenletzten gegen einen körperlich und taktisch überlegenen Gegner.
Die Fürstenfeldbrucker gehen als klare Außenseiter ins Spiel, setzen aber auf Tempo und schnelle Spielzüge, um ihre Kontrahenten herauszufordern.
Die beiden Teams treffen mit gegensätzlichen jüngeren Entwicklungen aufeinander. In den vergangenen zwei Spielzeiten der Handball-Bundesliga kämpfte Fürstenfeldbruck nach dem Aufstieg aus der 2. Bundesliga um den Klassenerhalt. 2023/24 beendete man die Saison auf Platz 15 und rettete sich erst über die Relegation. In der Folgesaison stieg der Verein als 16. direkt ab. Mit durchschnittlich 0,8 Punkten pro Spiel blieben sie deutlich hinter anderen Aufsteigern oder Teams aus dem Tabellenkeller zurück – etwa HBW Balingen-Weilstetten (11. in der Saison 2024/25) oder der SG Kronau, die sich im gesicherten Mittelfeld etablieren konnten.
Die Vorbereitung der Fürstenfeldbrucker verlief zudem holprig: Der beste Torschütze der Mannschaft, Flügelspieler Florian Bernhard, fällt mit einer Schulterverletzung mehrere Wochen aus. Sein Ersatz, Laurin Günther, übernimmt die Position auf dem rechten Flügel. Ob Anton Ehrlinger aufgrund beruflicher Verpflichtungen einsatzbereit ist, bleibt dagegen ungewiss.
Trotz der Widrigkeiten sieht Trainer Max Högl sein Team in der Außenseiterrolle als Chance. Er will die Schnelligkeit seiner Spieler nutzen, um die körperliche und taktische Überlegenheit der Würzburger zu kontern.
Das Derby wird für Fürstenfeldbruck zur Bewährungsprobe gegen einen klar stärkeren Gegner. Mit wichtigen Akteuren in der Krankenschwester und einer schwachen Bilanz der letzten Zeit müssen die Hausherren auf Tempo und Kampfgeist setzen. Das Ergebnis könnte prägend für den weiteren Saisonverlauf – und das Selbstvertrauen des Teams – sein.